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HORN. Soviel ist sicher: Sollte es im Meisterschaftsspiel der 17. RLO-Runde zwischen dem SV Horn und den Austria Wien Amateuren einen Sieger geben, so sichert sich dieser den inoffiziellen, aber symbolisch wertvollen Titel des Herbstmeisters.

Logo: SV Horn
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Nach dem letzten Spiel der Hin- bzw. Herbstrunde an der Tabellenspitze zu stehen, ist schon etwas mehr als eine Momentaufnahme. Aber unabhängig davon, ob es dem SV Horn gelingt, die Tabellenführung zu verteidigen oder nicht, so ist die sportliche Bilanz der Hinrunde sehr positiv. Die runderneuerte Mannschaft, der erstmals auch einige Spieler aus dem eigenen Nachwuchsleistungszentrum angehören, und das neue Trainerteam rund um Chefcoach Carsten Jancker haben sich schnell und gut zusammengefunden. Der SV Horn konnte von Beginn an mit beherztem, attraktivem und vor allem erfolgreichen Spiel überzeugen. Von langwierigen Verletzungen blieb man glücklicherweise weitgehend verschont, was aber auch der professionellen Trainingssteuerung, sowie der sportwissenschaftlichen und physiotherapeutischen Betreuung zu verdanken ist.  In der Meisterschaft stehen 10 Siege und 3 Unentschieden nur 2 Niederlagen gegenüber. 30:12 Tore sprechen ebenfalls eine klare Sprache, und auf den neuen Torjäger Matus Paukner (10 Tore in der Meisterschaft, 2 Tore im Cup) ist ebenso Verlass wie auf Spielmacher Miroslav Milosevic (9 Treffer in der RLO, 1 Treffer im Cup). Die Defensive rund um Nikki Havenaar und Jürgen Csandl macht einen mehr als soliden Job, und bildet mit Rückkehrer Marcel Toth und „Arbeiter“ Andree Neumayer eine sichere Achse zur Offensive. Auf den Seiten haben sich Nosa Iyobosa Edokpolor und Dejan Nesovic, sowie davor Sally Preininger und Kenta Kawanaka zu Stammkräften entwickelt.

Bei einem Remis im Spitzenspiel am kommenden Sonntag, kann auch der aktuell drittplatzierte ASK Ebreichsdorf (31 Punkte) noch über das Torverhältnis auf den ersten Tabellenplatz klettern, und sich als lachender Dritter die Halbzeit-Krone aufsetzen. Die Chancen des SK Rapid II hingegen sind nur noch theoretischer Natur. Mit der bisher gezeigten Heimstärke und der Unterstützung des Publikums, soll es aber gelingen, dass der SV Horn sich mit dem Herbstmeister-Titel für seine starken Leistungen der ersten Meisterschaftshälfte belohnt.


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