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Bei der 5. Fachtagung der Erwachsenenbildung NÖ und der Bildungsberatung NÖ bekannte sich der zuständige Landesrat Ludwig Schleritzko (ÖVP) zur weiteren Regionalisierung: „Der Trend zur Regionalisierung im Bildungsbereich wird durch eine Vielzahl aktueller Projekte, Programme und Initiativen in Niederösterreich deutlich. In Niederösterreich gibt es außerdem eine Besonderheit, nämlich die Bildungsgemeinderätinnen und Bildungsgemeinderäte, die sich vor Ort für die Erwachsenenbildung einsetzen. Sie initiieren und koordinieren die Erwachsenenbildung in den niederösterreichischen Gemeinden und vernetzen sich mit ortsansässigen Anbietern oder holen neue Bildungseinrichtungen und –angebote in den Ort.“
 

v.l.n.r. Martina Kainz, Christoph Schönsleben (Leiter Servicestelle kommunale Bildung), Renate Mihle (GF Leader-Region Weinviertel-Manhartsberg), Andreas Hartl (Institutsleitung WIFI NÖ), Landesrat Ludwig Schleritzko, Erwin Mayer (Leiter Regionalstelle Weinviertel Katholisches Bildungswerk), Ursula Liebmann (FEN Geschäftsführung), Michael Fischer (ÖAR GmbH), BR Karl Bader, Birgit Masopust (BhW Barrierefrei), Rosemarie Pichler (Projektleitung Bildungsberatung NÖ), Bianca Klapfer (Regionalmanagement Obersteiermark Ost GmbH), Verena Resch (Leitung Servicestelle Bibliotheken), Monica Anclin (Projektleiterin Bildungsberatung Steiermark) Foto: FEN

Dass diese Koordination auch notwendig ist, beweist alleine ein Blick auf die dahinterliegenden Zahlen: „In Niederösterreich finden jährlich rund 30.000 Weiterbildungsveranstaltungen, in Form von Kursen, Seminaren, Workshops oder Vorträgen statt. Daran nehmen rund 650.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern pro Jahr teil. Das zeigt: Bildung hat nicht nur Stellenwert in der Politik. Bildung ist auch bei den NiederösterreicherInnen hoch im Kurs“, so Schleritzko. Eine regional etablierte Lernkultur sei für eine funktionierende Gemeinde von unermesslicher Bedeutung. Sie gewähre die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und erhöhe nachhaltig die körperliche, geistige und seelische Gesundheit, führte der Landesrat weiter aus.

Auf die Zukunft angesprochen skizzierte Landesrat Ludwig Schleritzko einen klaren Plan: „Ziel ist eine Erhöhung der Weiterbildungsteilnahme im ländlichen Raum und die Sicherung einer flächendeckenden Bildungsgrundversorgung. Die NÖ Bildungsberatung bietet beispielsweise eine hervorragende Unterstützung um die richtige Aus- und Weiterbildung und möglich passende Bildungsförderungen zu finden.“

Auch in der Erwachsenenbildung hält die Digitalisierung Einzug. Landesrat Schleritzko dazu abschließend: „Angebote vor Ort und digitale Angebote werden in Zukunft gleichzeitig in Anspruch genommen werden und haben eine gemeinsame Zukunft. Als Antwort auf die wachsende Unübersichtlichkeit werden sich Menschen, die Bildungsangebote koordinieren und initiieren, wie etwa die Bildungsgemeinderätinnen und Bildungsgemeinderäte, als Relevanzfilter und Qualitätsmarker positionieren. Unterstützt werden sie dabei von der NÖ Bildungsdatenbank bildungsangebote.at.“


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