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Online Redaktion, 03.09.2019 12:52

SOOSS. Die Schülerinnen der Fachschule Sooß haben im letzten Schuljahr das Projekt „Bewusst einkaufen – Gesund und nachhaltig essen“ gestartet. Dabei beschäftigte man sich intensiv mit dem verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln und erstellte Rezepte zur gezielten Verwendung von Resten in der Küche. 

Schülerin Vanessa Hausmann, Fachlehrerin Renate Biber, Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Direktorin Rosina Neuhold, GVU-Obmann Martin Leonhardsberger und Schülerin Sarah Kovac Foto: Jürgen Mück

Es wurden alle Gerichte von den Schülerinnen selbst gekocht und in einer ansprechenden Broschüre zum Nachlesen zusammengefasst. Die 52-seitige Broschüre „Restl-Küche“ ist zum Preis von 6 Euro an der Landwirtschaftlichen Fachschule Sooß zu beziehen. Im neuen Schuljahr übernimmt nun die Juniorfirma der Schülerinnen den Verkauf der Broschüre.

„Liebevoll gestaltet“

„Mit der liebevoll gestalteten Broschüre 'Restl-Küche' zeigen die Schülerinnen der Landwirtschaftlichen Fachschule Sooß eindrucksvoll den bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln. Der hilfreiche Ratgeber ist ein Plädoyer für den wertschätzenden Umgang mit Essen, der sich gegen die Ressourcenverschwendung wendet“, betont VP-Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. „Die einfach zu kochenden Rezepte helfen auch Geld zu sparen und die Umwelt zu schonen. Ebenso setzten sich die Jugendlichen intensiv mit dem vorausschauenden Einkauf auseinander und geben viele nützliche Tipps für die Vorratshaltung und Lagerung von Lebensmitteln. Zudem sind die Rezepte zur gezielten Verwendung der Reste eine Quelle der kulinarischen Kreativität“, so Teschl-Hofmeister.

Bauernschmaus, Gröstl und Grenadiermarsch

„Den jungen Köchinnen ist es gelungen, alltagstaugliche und kreative Anregungen zur kulinarischen Resteverwertung zu geben. Neben den Klassikern, wie dem berühmten Bauernschmaus, dem Gröstl oder dem Grenadiermarsch, werden Aufläufe oder Pasta-Gerichte zur Resteverwertung vorgestellt. Lassen Sie sich von der 'Restl-Borschüre' inspirieren“, betont Direktorin Rosina Neuhold. „Besonderer Dank gilt Fachlehrerin Renate Biber, die das Projekt leitete und den Schülerinnen, die sehr engagiert bei der Sache waren. Auch dem Gemeindeverband für Umweltschutz und Abgabeneinhebung (GVU) im Bezirk Melk gilt für die Unterstützung ein großes Dankeschön“, so Neuhold. Mit Franz Weingartner, alias weinfranz, konnte ein Profifotograf gewonnen werden und Grafikdesignerin Bettina Planyavsky sorgte für die ansprechende Gestaltung der Broschüre.


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