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Leserartikel Carina Kerbl, BSc MSSc, 18.12.2017 07:39

INZERSDORF IM KREMSTAL/KIRCHDORF AN DER KREMS/RIED IM TRAUNKREIS. Am 18. Dezember 2017 fuhr ein 42-jähriger Kraftfahrer aus der Türkei gegen 4:30 Uhr mit einem Lastwagen auf der A9 Richtung Wels. Er war im Bereich des Tunnels Wartberg unterwegs und mit rund 11 Tonnen Fahrzeugteilen (Einspritzpumpen für Lkw) und rund 5,6 Tonnen Verpackungsmaterial beladen

Foto: FOTOKERSCHI.AT/KERSCHBAUMMAYR
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Aus unbekannter Ursache platzte ein Reifen, wodurch sich ein Brand entwickelte. Dieser griff sofort auf den Anhänger beziehungsweise dessen Ladung über. Dem 42-Jährigen gelang es, außerhalb des Tunnels Wartberg das Sattelkraftfahrzeug am Pannenstreifen anzuhalten und das Zugfahrzeug vom brennenden Anhänger abzukoppeln. Löschversuche mit dem Handfeuerlöscher blieben erfolglos.

Autobahn wurde gesperrt

Die Autobahnmeisterei Arnding verständigte die Autobahnpolizeiinspektion Klaus und die Feuerwehr über den Fahrzeugbrand. Sofort wurde die Autobahn in Fahrtrichtung Wels ab Inzersdorf gesperrt bzw. der Verkehr abgeleitet. Beim Eintreffen der Polizei, gegen 4.48 Uhr, stand der Sattelanhänger bereits in Vollbrand. Die freiwilligen Feuerwehren Inzersdorf, Voitsdorf, Ried im Traunkreis und Lauterbach standen mit zehn Fahrzeugen und 60 Mann im Einsatz. Der 42-Jährige befand sich unverletzt in sicherer Entfernung. Die Fahrzeugbergung war sehr aufwendig und die Autobahn A9 blieb bis 6.55 Uhr zwischen Inzersdorf und Ried im Traunkreis total gesperrt. Die abschließenden Bergearbeiten sind noch am Laufen.


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