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INZERSDORF/BEZIRK KIRCHDORF. In der neuen Tips-Serie „Chöre im Bezirk“ steht diesmal der 1963 gegründete Jägerchor Inzersdorf im Zentrum.

Der Jägerchor mit Leiter Heinz Buder und Sprecher Gerhard Auinger Foto: Jägerchor Inzersdorf
Der Jägerchor mit Leiter Heinz Buder und Sprecher Gerhard Auinger Foto: Jägerchor Inzersdorf

Immer wieder fällt es auf, dass in kleinen Gemeinden das Kultur- und Vereinsleben besonders aktiv ist. Nicht anders ist es in Inzersdorf, wo es zwei Theatergruppen gibt, eine erfolgreiche Musikkapelle, eine Faschingsgesellschaft, Sportvereine und nicht zuletzt den traditionsreichen Inzersdorfer Jägerchor.

Der Chor wurde 1963 von Chorleiter Franz Gebeshuber, dem damaligen Gemeindesekretär, und von Obmann und Jagdleiter Stefan Lindpichler gegründet. Anfangs waren es nur 12 Sänger, allesamt Jäger, die sich in Konzerten und Gottesdienstgestaltungen an die Öffentlichkeit wagten. Von den Gründungsmitgliedern sind heute noch Franz Gebeshuber, Josef Tretter und Wolfgang Ortner aktive Sänger.

Bis heute ist die Sängerzahl auf 21 angestiegen, bei einem vergleichsweise niedrigen Altersdurchschnitt. In der Ära Gebeshuber stechen einige Höhepunkte ins Auge: so wurde mit dem hessischen Helsa einige Jahre eine gute Chorpartnerschaft gepflegt. Durch Kontakte mit dem Wahlkremstaler Leo Nagy gab es auch einige Einladungen in die Bundeshauptstadt. So fuhr man etwa zum Adventsingen im Wiener Rathaus und in die Kirche Maria am Gestade oder wirkte an der musikalischen Gestaltung einer Erntedankmesse im Wiener Stephansdom mit.

Pflichttermin des Jägerchores in jedem Jahr ist das Volksmusikkonzert „A Musi, a G´sang“, das heuer am 12. März erfolgreich über die Bühne ging. Außerdem gibt es jedes Jahr ein Herbstkonzert und ein Adventsingen mit vielen renommierten Musikgruppen.


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