Start bei Paragility Weltmeisterschaft
INZERSDORF IM KREMSTAL. Am kommenden Wochenende geht Hundeführer Christian Sturmberger aus Inzersdorf mit seiner Belgischen Schäferhündin Babsi bei der Paragility Weltmeisterschaft in Tschechien an den Start.

Vergangenes Jahr ist Christian Sturmberger zum ersten Mal bei der Weltmeisterschaft gestartet und schaffte es gleich unter die besten Zehn in seiner Gruppe. Heuer startet der Inzersdorfer in einer anderen Gruppe. „Die Strecke schaffe ich zu Fuß nicht mehr, deshalb gehe ich mit dem Rollstuhl an den Start“, erklärt Sturmberger, der eine inkomplette Querschnittslähmung hat.
Als Vorbereitung hat der 51-Jährige bereits an vielen Turnieren teilgenommen, unter anderem wurde er ÖKV-Paragility-Vizestaatsmeister und ÖHU-Paragility-Vize-Österreichsieger. Christian Sturmberger trainiert am Ausbildungsplatz des Vereines FSHC (Familien & Sporthundecenter) in Marchtrenk. „Aufgrund der Unebenheiten kann ich in unserem Verein nicht trainieren“, erklärt der Obmann des ÖHV Top Dog Inzersdorf.
Konzentration ist gefragt
Gemeinsam mit seinen Trainern Edi und Michael Meisel ist er nun nach Tschechien gereist, um bei der WM sein Können und das seiner Hündin unter Beweis zu stellen. Dort heißt es drei optimale Läufe zu erwischen. „Eine Herausforderung ist es, mit dem Rollstuhl so schnell zu sein, dass ich mit meiner Hündin mitfahren kann, denn das Vorausschicken funktioniert leider noch nicht so gut“, erklärt Sturmberger. Sein Ziel ist es, unter die besten Fünf zu kommen: „Ich glaube, es liegt an der Konzentration des Hundeführers selbst. Man muss auf den Hund konzentriert sein und auf nichts anderes.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden