Rudolf Diensthuber aus Inzersdorf ist neuer Präsident des Interregionalen Gewerkschaftsrates Donau_Moldau
INZERSDORF IM KREMSTAL. Gewerkschafter Rudolf Diensthuber aus Inzersdorf ist der neue Präsident des grenzüberschreitenden Interregionalen Gewerkschaftsrates (IGR) Donau_Moldau.

Der IGR ist ein Zusammenschluss von ÖGB Oberösterreich und dem Südböhmischen Gewerkschaftsbund CMKOS RROS. Bei einer Sitzung im tschechischen Kaplice wurden der neue Vorstand für die Periode bis 2020 und der neue Präsident gewählt.
Grenzüberschreitende Gewerkschaftsarbeit als Antwort auf Globalisierung
Rudolf Diensthuber, Regionalvorsitzender des ÖGB Kirchdorf, wird das Gremium für die nächsten zwei Jahre leiten, dann wechselt der Vorsitz statutengemäß zu den tschechischen Gewerkschaftern. „Als Gründungsmitglied dieses IGR freue ich mich besonders auf diese Aufgabe und über das mir entgegengebrachte Vertrauen. In unserer völlig globalisierten Arbeitswelt sind die Herausforderungen für Gewerkschaften enorm und die grenzüberschreitende Kooperation ist eine der dringend benötigen Antworten“, meint der neugewählte IGR-Präsident.
45 Interregionale Gewerkschaftsräte in ganz Europa
Der IGR Donau_Moldau besteht seit 2004 und ist einer von insgesamt neun IGRs in den österreichischen Grenzregionen. Insgesamt bestehen in ganz Europa - zwischen Nordschweden und Malta - 45 Interregionale Gewerkschaftsräte. Diese IGRs stehen unter Leitung des Europäischen Gewerkschaftsbundes. Zusätzlich zur gewerkschaftlichen Zusammenarbeit in der jeweiligen Region treffen sich ihre Vertreter zweimal jährlich zu einem Koordinationstreffen in Brüssel, bei dem die Möglichkeiten grenzüberschreitender Zusammenarbeit, wie etwa der Aufbau grenzüberschreitender Betriebsratsstrukturen, ausgelotet werden.


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