Bezirk Rohrbach hat noch Potential für weitere Gemeindezusammenlegungen
BEZIRK ROHRBACH/JULBACH. Die Bürgermeisterplattform, der auch Julbachs Ortschef Johannes Plattner (SP) angehört, befürwortet die Zusammenlegung kleiner Gemeinden – bis hin zur Verpflichtung unter einer gewissen Größe.

„Zehn Gemeinden im Bezirk haben weniger als 1000 Einwohner und für kleinere Gemeinden wird es immer schwerer, ausgeglichen zu budgetieren“, meint Johannes Plattner, Bürgermeister von Julbach und Mitglied der Bürgermeisterplattform, die ihre kommunalpolitischen Forderungen auf den Tisch gelegt hat. Die dort vertretenen Bürgermeister wollen mehr Druck bei Gemeindezusammenlegungen, der bis hin zu einer Verpflichtung unter einer gewissen Größe gehen soll – man spricht hier von 1000 Einwohner.
Mehr Kooperationen sind notwendig
Auch bei den Verwaltungsgemeinschaften und Gemeindekooperationen gibt es weiteren Handlungsbedarf. „Obwohl es da schon einiges gibt, braucht es hier noch mehr“, meint Platter, der trotz vieler Projekte noch längst nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft sieht. „Ich stehe sofort zur Verfügung, über künftige Kooperationen zu diskutieren“, meint er.
Kosten steigen an
Weitere Forderungen: Eine totale Transparenz bei Geldflüssen, eine Zweckbindung der Wohnbauförderung und mehr Mittel für den sozialen Wohnbau, Investitionen in Bildungseinrichtungen sowie die Entflechtung der Transferzahlungen zwischen Land und Gemeinden und Verkleinerung der Gemeinderäte. Denn: „Aufgrund gestiegener Kosten wird es für Gemeinden immer schwerer mit ihrem Geld auszukommen“, sagt Plattner. Ein Arbeitskreis, der sich damit beschäftigt wäre ihm zufolge ein guter Anfang.


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