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KEFERMARKT. Als zweiter Teil der Veranstaltungsreihe „Würde im Alter – Würde im Sterben“ findet am Mittwoch, 3. April, um 19.30 Uhr im Pfarrheim Kefermarkt ein Vortrag zum Thema „Validation“ statt. Die Referentin ist Marion Rockenschaub. 

Foto: privat
Foto: privat

Alzheimer-Patienten sind nicht verrückt. Lediglich ihre Gedanken geraten durcheinander und diese sind quasi „ver-rückt“. Die Kommunikationsmethode der Validation dient für ein besseres Verständnis von Menschen, die an Demenz erkrankt sind.

Das Konzept wurde von Naomi Feil, einer US-amerikanischen Sozialarbeiterin, begründet. Es basiert auf dem Gedanken, dass verwirrten Menschen ein wertschätzender Umgang gebührt und ihre Gedankenwelt als gültig anerkannt wird. Schließlich fällt es vielen Angehörigen und in der Pflege beschäftigten Menschen schwer, mit den für ein „gesundes“ Empfinden seltsamen oder „ver-rückten“ Verhaltensweisen oder Gesprächen umzugehen.

Tipps, Übungen und vieles mehr

Im Vortrag soll erklärt werden, wie man sich durch diese Technik den Alltag erleichtern kann, wie es gelingt, besser zu verstehen, um dann im Umgang mit dementen Menschen auch richtig zu reagieren und auch Zeichen richtig deuten zu können. Marion Rockenschaub, die einige Ausbildungen in diesem Spezialfach besucht hat, wird auf den Begriff der Validation eingehen, Übungen zur Zentrierung bzw. auch eine offene Runde für Fragen aus dem Publikum anbieten.


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