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Moldawische Tätergruppe brach in Wohnhaus in Kematen an der Ybbs ein

Thomas Lettner, 26.03.2019 12:31

KEMATEN/YBBS. Drei Moldawier haben im Dezember in ein Wohnhaus im Gemeindegebiet von Kematen an der Ybbs eingebrochen. Auch andere Einbruchsdiebstähle im In- und Ausland gehen auf das Konto der Tätergruppe.

Symbolfoto: Wodicka
Symbolfoto: Wodicka

Bedienstete der Polizeiinspektion Kematen/Ybbs kontrollierten am 17. Dezember 2018 abends einen Pkw. In diesem saßen drei moldawische Staatsbürgern im Alter von 34, 30 und 23 Jahren. Da der Verdacht bestand, dass die drei Männer mit einem kurz zuvor verübten Wohnhaus-Einbruchsdiebstahl im Zusammenhang stehen, wurden sie vorläufig festgenommen. Die Amtshandlung wurde von Bediensteten des Landeskriminalamtes Niederösterreich, Ermittlungsbereich Diebstahl übernommen.

61.000 Gesamtschadenssumme

Durch umfangreiche Ermittlungen und Spurenauswertung konnten dieser moldawischen Tätergruppe vier Einbruchsdiebstähle in Wohnhäuser im Gemeindegebiet von Weiden am See (Bezirk Neusiedl am See) am 16. Dezember 2018 und ein Einbruch in ein Wohnhaus im Gemeindegebiet von Kematen an der Ybbs (Bezirk Amstetten) am 17. Dezember 2018 zugeordnet werden. Bei den Einbruchsdiebstählen erbeuteten sie überwiegend Schmuck und Bargeld. Die Gesamtschadenssumme beläuft sich auf rund 61.000 Euro, wobei der Sachschaden rund 20.000 Euro beträgt. Die Beute konnte bis dato nicht aufgefunden werden. Der 34-Jährige beschädigte während seiner Anhaltung auch zwei Verwahrungsräume.

Versuchter Mord in der Schweiz

Die drei Beschuldigten zeigten sich nicht geständig und wurden über Anordnung der Staatsanwaltschaft St. Pölten in die dortige Justizanstalt eingeliefert. Aufgrund der Spurenauswertung konnten dem 34-Jährigen und dem 30-Jährigen neun Wohnhauseinbruchsdiebstähle, die sie in Verbindung mit einem 32-jährigen moldawischen Staatsbürger im Kanton Thurgau in der Schweiz verübt hatten, zugeordnet werden. Dem 34-jährigen Beschuldigten konnte weiters ein versuchter Mord an einem Hausbesitzer, den er am 31. Oktober 2018 im Kanton Thurgau verübt hatte, zugeordnet werden. Hier gibt es bereits eine enge Zusammenarbeit zwischen den österreichischen und den eidgenössischen Polizei- und Justizbehörden.


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