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KILB. Im Betriebsgebiet wird das neue Feuerwehrhaus gebaut. Beim Spatenstich am Mittwoch sprachen die Verantwortlichen von einem „historischen Tag.“ Knapp zwei Millionen Euro fließen in das neue Sicherheitszentrum. Das alte Feuerwehrhaus wird abgerissen.

Große Freude am "historischen Tag" in Kilb. Der Startschuss für das neue Feuerwehrhaus ist am Mittwoch gefallen. Foto: Hebe

1908 wurde das Feuerwehrhaus im Marktzentrum eröffnet. Nach 110 Jahren ist es naturgemäß nicht mehr am Stand der Dinge, daher muss ein Neubau her. Da der alte Standort zu klein ist, wird die neue Unterkunft im Betriebsgebiet gegenüber dem Gemeindebauhof errichtet. Bürgermeister Manfred Roitner (VP) freut sich natürlich: „Ein Feuerwehrhaus ist ein Projekt für die gesamte Bevölkerung. Die ganze Bevölkerung wird uns da auch unterstützen.“ Es sei ein historischer Tag, so der Ortschef. Denn während der Spatenstich für die neue Heimat der Kilber Wehr über die Bühne ging, holten die Silberhelme aus Kettenreith (ebenfalls Gemeinde Kilb) ihr neues Fahrzeug gerade aus dem Werk ab. Landtagspräsident Gerhard Karner (VP) unterstrich in seiner Rede ebenso die Bedeutung dieses „historischen Tages.“ „Warum ist so ein Neubau möglich?“, stellte der Landespolitiker die rhetorische Frage und antwortete selbst: „Weil es ein gutes Miteinander zwischen Land, Gemeinde und Institutionen gibt. Weil die Feuerwehr eine unglaubliche Organisation ist, wo viele mithelfen. Und weil es einfach notwendig ist, dass die Feuerwehr gut ausgestattet ist.“

Funktionaler Bau

Jürgen Pitzl, seines Zeichens Kommandant der Kilber Feuerwehr, ergänzte: „Der heutige Tag geht in die Geschichte ein.“ Auf 4500 Quadratmetern wird in den kommenden zwei Jahren ein modernes Feuerwehrhaus gebaut. Neben dem Verwaltungsgebäude wird eine Halle samt Werkstatt errichtet. Der 22 Meter hohe Schlauchturm befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite der Liegenschaft und wird durch eine Dachkonstruktion mit dem Gebäude verbunden. Die Kosten belaufen sich schätzungsweise auf 1,8 Millionen Euro. Die Feuerwehrmitglieder bringen rund 600.000 Euro und zirka 10.000 Arbeitsstunden selbst ein.

Wohnungen am alten Standort

Die bisherige Unterkunft am „Alter Markt“ wird nach erfolgreicher Übersiedlung abgerissen. „Dort werden wahrscheinlich Wohnungen errichtet“, fügte Bürgermeister Roitner an. Es gibt bereits erste Gespräche mit einer Wohnbaugenossenschaft.


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