Gefahrengut-Einsatz in Kirchdorf
KIRCHDORF. Um 4 Uhr früh musste die Freiwillige Feuerwehr Kirchdorf im Dezember zu einem heiklen Einsatz ausrücken.

Eine automatische Brandmeldeanlage eines Kirchdorfer Industriebetriebes hatte Alarm ausgelöst – bald stand fest, dass es sich um ein Gefahrengutlager handelte.
Rauchentwicklung
Nach der Lageerkundung konnte laut dem Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Kirchdorf, Alexander Mayr, eine enorme Rauchentwicklung im Gefahrengutlager festgestellt werden. Ein 1000 Liter Plastikcontainer wurde als Ursache identifiziert. „Wir konnten eine Wärmeentwicklung zwischen 100 und 110 Grad feststellen. Da keine Information oder Kennzeichnung über den Stoff vorhanden war, wurde der Pettenbacher Zug mit dem Gefährliche-Stoffe-Fahrzeug alarmiert“, berichtet Mayr.
Nach einigen Messungen und Kontrollen wurde der Container mittels Stapler ins Freie transportiert. Dort wurde er über einer transportablen Auffangwanne abgestellt.Analysen, wie es zu dieser Reaktion kommen konnte, werden nun im Labor der Firma durchgeführt. Nach Abschluss der Arbeiten vor Ort durch die Feuerwehr wurde die Einsatzstelle gemeinsam mit der Polizei an das zuständige Personal der Firma übergeben.


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