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BEZIRK KIRCHDORF. Das Tief Torsten bringt zum Ende des elften Monats dieses Jahres den ersten Schnee in das Kremstal. Durch starke Schneeschauer seit den frühen Morgenstunden des 30. November verwandelten sich die Straßen in und um Kremsmünster zu Schneematsch-Fahrbahnen, welche den Verkehrsfluss stark beeinträchtigten. So musste die Freiwillige Feuerwehr Kremsmünster zu mehreren Einsätzen ausrücken.

Foto: FF Kremsmünster
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Auf der Sipbachzeller-Straße, Höhe Gürtelbauer, kam ein PKW in schleudern. Wegen des Schleuderns kam das Fahrzeug von der Straße ab und blieb auf einer Böschung unterhalb hängen. Die Feuerwehr Irndorf forderte das LAST-Fahrzeug zur PKW-Bergung an. Die Lenkerin des Fahrzeugs wurde beim Unfall nicht verletzt.

Straße wurde zwei Stunden gesperrt

Am Sandberg geriet ein LKW aufgrund eines Ausweichmanövers, welches durch einen entgegenkommenden LKW verursacht wurde, auf Höhe der Aiterwegmaier-Kapelle in den Straßengraben. Dieser wurde mit der Seilwinde des Rüst-Lösch-Fahrzeugs mit einer Flaschenumlenkung zum Pumpenfahrzeug wieder auf die Straße gezogen. Der Schwerverkehr versuchte, aufgrund des schwer passierbaren Abschnitts der B122 von Kremsmünster nach Sattledt, den Verkehr am Sandberg zu umfahren, welche die Bergungsarbeiten behinderten und somit wieder hängen blieben. Um gefährliche Situationen zu vermeiden wurde der Sandberg für etwa zwei Stunden gesperrt.

Viele Fahrer waren zu schnell unterwegs

Aufgrund von überhöhten Geschwindigkeiten, bezugnehmend auf die Fahrbahn- und Witterungsverhältnisse, kam es besonders auf den stark befahrenen Straßen Richtung Ried im Traunkreis und Sattledt zu gefährlichen Situationen. Bedenkenswert ist aber auch das Verhalten der Schwerkraftfahrzeuglenker, welche zum Großteil mit den winterlichen Fahrverhältnissen in unserer Region nicht vertraut sind. Um ein Konkretes Beispiel zu nennen, welches bei dem mehr als überwiegenden Großteil der Lenker beobachtet wurde: Trotz Schneekettenpflicht, welche durch Tafeln vor den betroffenen Anstiegen gekennzeichnet wurde, wurde diese Pflicht nur als „unverbindliche Empfehlung“ wahrgenommen. Das heißt es wird so lange gefahren bis nichts mehr geht, und dann werden die Ketten auf der öffentlichen Straße bei Schneetreiben mit rutschenden Gegenverkehr angelegt. Zum Teil standen LKWs quer zur Fahrtrichtung. 


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