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BEZIRK KIRCHDORF/KREMS. Eine große Suchaktion löste am Abend des 9. März ein verunfallter 54-jähriger PKW-Lenker aus Vorderstoder aus; die Suche gestaltete sich sehr schwierig, da der Mann keinerlei Angaben zum Unfallort machen konnte.

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Der 54-Jährige aus Vorderstoder wählte um 17.30 Uhr mit seinem Handy den Notruf und gab an, in seinem Auto eingeklemmt zu sein und Hilfe zu benötigen, danach brach die Verbindung vorerst ab. Als die Polizei ihn nach mehreren Versuchen wieder erreichen konnte, stellte sich heraus, dass er sich mit dem PKW überschlagen hatte und verletzt war.

Über 40 Personen an der Suche beteiligt

Der Verunfallte konnte keinerlei Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen, da er starke Erinnerungslücken hatte. Daraufhin wurde eine Handyortung veranlasst sowie von der Polizeiinspektion Windischgarsten eine große Suchaktion eingeleitet, an der die Polizei, die Feuerwehr Vorderstoder sowie die Bergrettungen Vorderstoder und Hinterstoder beteiligt waren, auch ein Hubschrauber der Flugeinsatzstelle Wien wurde angefordert, der über einen sogenannten „IMSI-Catcher“ zur genauen Lokalisierung verfügt.

54-Jähriger verletzt und unterkühlt in Graben gefunden

Gegen 19.30 Uhr wurde der 54-Jährige, der immer wieder in telefonischem Kontakt mit der Polizei Windischgarsten stand, von der Feuerwehr in einem schwer einsehbaren Graben unweit seines Wohnsitzes gefunden. Er war unterkühlt, da er vermutlich bereits seit den Mittagsstunden in seinem Fahrzeug eingeklemmt war, und wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades in das LKH Kirchdorf gebracht.


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