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SPITAL/PYHRN. Von der Flugpolizei Salzburg aus einer alpinen Notlage gerettet werden musste am Neujahrstag ein 33-Jähriger aus dem Bezirk Kirchdorf. Der Mann wurde leicht verletzt mittels Tau geborgen und ins Tal geflogen.

Foto: stefan rotter/Shutterstock.com
Foto: stefan rotter/Shutterstock.com

Der 33-Jährige startete am 1. Jänner gegen 12 Uhr von der Bosruckhütte seinen Aufstieg, um über den Wildfrauensteig den knapp 2.000 Meter hohen Bosruck zu besteigen. Um etwa 14.30 Uhr erreichte er über den verschneiten Grat den Gipfel. Da er nicht mehr über den Wildfrauensteig absteigen wollte, entschied er sich, über die Nordrinne abzusteigen. Diese Route war er bereits mehrere Male geklettert. Der 33-Jährige folgte Spuren, die in die winterliche Nordwand des Bosrucks führten. Gegen 15 Uhr kam er nicht mehr vor und zurück. Er stellte fest, dass er sich nicht auf der richtigen Route befand.

30 Meter abgerutscht

Der Mann informierte einen Freund über seine Notlage. Nach dem Telefonat rutschte der Bergsteiger nochmals 30 Meter ab und verlor dabei sein Handy. Für die alarmierten Einsatzkräfte war es zunächst schwierig den 33-Jährigen in der breiten Nordwand zu lokalisieren. Schließlich konnte er bei Eintreten der Dämmerung von der Flugpolizei Salzburg im felsdurchsetzten Gelände gesehen werden. Er wurde mit dem variablen Tau gerettet und ins Tal gebracht. Er war unterkühlt und leicht verletzt. Nach einer Erstversorgung durch die Bergrettung wurde er von Freunden nach Hause gebracht.


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