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Ein Toter und 14 Verletzte nach Brand in einer Wohnung (Update 12. Mai, 12.10 Uhr)

Online Redaktion, 12.05.2023 06:18

KREMSMÜNSTER. Ein Todesopfer sowie 14 Verletzte hat in der Nacht auf Freitag ein Brand in einer Mehrparteienhauswohnung in Kremsmünster (Bezirk Kirchdorf an der Krems) gefordert.

 (Foto: Weihbold)
(Foto: Weihbold)

Die Feuerwehr wurde gegen Mitternacht zu einer Rauchentwicklung aus einem Verteilerkasten in ein Mehrparteienwohnhaus in Kremsmünster alarmiert. Vor Ort konnte dann tatsächlich eine leichte Rauchentwicklung aus besagtem Schrank festgestellt werden. Der Ursprung für diese war aber vorerst nicht erkennbar. Die Einsatzkräfte machten sich daher auf der Suche an besagtem Leitungsstrang. Zwischenzeitlich wurden mehrere Hausbewohner aus dem Gebäude evakuiert. Im Zuge dieser Absuche konnte die vermutete Ursache dann allerdings mehrere Stockwerke darunter auf der anderen Seite des Reihenhauses eingegrenzt werden. Der Einsatz nahm daraufhin eine traurige Wendung, als in besagter Wohnung eine reglose Person entdeckt wurde. Ersten Angaben nach ist es in der Wohnung offenbar zu einem Küchenbrand gekommen, der großteils bereits von selbst wieder erloschen ist. Die Einsatzkräfte begannen sofort mit Reanimationsmaßnahmen. Die Wiederbelebungsversuche, die von der alarmierten Notärztin fortgesetzt wurden verliefen jedoch leider erfolglos. Für die Person kam jede Hilfe zu spät. Insgesamt mussten 16 weitere Personen vom Rettungsdienst betreut werden, 14 davon wurden in die umliegenden Kliniken nach Kirchdorf an der Krems, Steyr und Wels eingeliefert. Kräfte der Krisenintervention sowie der Notfallseelsorge standen im Betreuungseinsatz. Die Feuerwehr belüftete die betroffenen Wohnungen, in die sich der Rauch ausgebreitet hatte. Ebenso wurden in der Brandwohnung Löschmaßnahmen gesetzt. Die Brandursache war vorerst noch Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.

Update vom 12. Mai

In den Vormittagsstunden des 12. Mai haben Brandermittler des Landeskriminalamtes Oberösterreich im Beisein eines Brandsachverständigen der Brandverhütungsstelle Oberösterreich die betroffene Wohnung untersucht. Laut derzeitigem Ermittlungsstand war ein eingeschalteter Elektroherd für den Brand verantwortlich. Es gibt keine Hinweise auf Fremdverschulden.