Panikattacke und Schwächeanfall im alpinen Gelände
BEZIRK KIRCHDORF. Eine Wanderin erlitt am Samstagvormittag einen Schwächeanfall und eine Panikattacke, woraufhin ein aufwendiger Rettungseinsatz notwendig wurde.

Eine 51-Jährige aus dem Bezirk Kirchdorf wollte am Samstag die Kremsmauer über die Parnstalleralm und das Törl besteigen. Sie startete ihre Tour alleine um 8 Uhr in Micheldorf in OÖ im Ortsteil „In der Krems“.
Bei der Weggabelung Törl/Gradnalm entschied sie sich, den Gipfel auszulassen und über die Gradnalm abzusteigen, weil sie selbst bemerkte, dass sie viel zu langsam unterwegs war.
Selbst Notruf gewählt
Gegen 14.15 Uhr erlitt sie auf Höhe des Nackten Kaiblings auf einem exponierten Abschnitt des Weges, der sich noch dazu in diesem Bereich in sehr schlechtem Zustand befindet, einen Schwächeanfall und eine Panikattacke. Sie setzte sich auf den Boden, hielt sich an Grasbüschel fest und wählte den Notruf.
Wind machte Hubschrauberrettung unmöglich
Nachdem die Besatzung des Polizeihubschraubers Libelle die 51-Jährige bei einem Suchflug gesichtet hatte, aber eine Rettung aufgrund der Windverhältnisse nicht möglich war, begaben sich Kräfte der Bergrettung Kremstal und zwei Alpinpolizisten zu der in Not geratenen Wanderin.
Sie war leicht verletzt, aber augenscheinlich stark dehydriert, erschöpft und verängstigt. Sie wurde von den Einsatzkräften nach der Erstversorgung zur Gradnalm begleitet, anschließend ins Tal gefahren und dort der Rettung übergeben.


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