Zug evakuiert, Unfall auf der A9: der Montagvormittag im Bezirk Kirchdorf
KREMSMÜNSTER/ INZERSDORF. Ein einsatzreicher Montagvormittag im Bezirk Kirchdorf: Unabhängig voneinander hielten gleich zwei Zwischenfälle die Einsatzkräfte auf Trab.

Montagfrüh wurden die Feuerwehren Irndorf und Kremsmünster zu einem Einsatz auf der Pyhrnbahnstrecke alarmiert, nachdem ein Personenzug aufgrund eines Oberleitungsschadens nach einem Verkehrsunfall seine Fahrt nicht mehr fortsetzen konnte.
15 Passagiere reisten per Bus weiter
Da der Zug die Strecke nicht weiter befahren konnte, musste für die rund 15 Passagiere eine alternative Weiterreise organisiert werden. Ein Bus wurde bereitgestellt, um die betroffenen Fahrgäste an ihr Ziel zu bringen. Zunächst galt es jedoch, die Reisenden sicher aus dem Zug und über den Gleisbereich zum Bus zu begleiten.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehren Irndorf und Kremsmünster unterstützten die Passagiere beim Aussteigen aus dem Zug sowie beim Überqueren der Gleise und einer Böschung.
Nach Verlassen des Bahnbereichs konnten die Passagiere ihre Reise mit dem Schienenersatzverkehr fortsetzen. Der Vorfall hatte Auswirkungen auf den Bahnverkehr: Zwischen den Stationen Rohr-Bad Hall und Wartberg an der Krems wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.
Unfall auf der A9
Auf der A9 bei Inzersdorf ist ein Auto ins Schleudern geraten und gegen die Betonleitwand gekracht. Die Lenkerin wurde dabei verletzt und deshalb von der Rettung nach Kirchdorf ins Krankenhaus gebracht.
Autobahn gesperrt
Für die Dauer des Einsatzes musste die A9 in Fahrtrichtung Voralpenkreuz vollständig gesperrt werden. Erst nach Abschluss der Arbeiten konnte die Unfallstelle wieder für den Verkehr freigegeben werden.








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