Karawane der Menschlichkeit: Mit Hilfsgütern und Clowns an die Ränder Europas
KIRCHDORF AN DER KREMS. Unter dem Titel „Karawane der Menschlichkeit“ geben die beiden Reisefotografen Pascal Violo und Bruno Maul am Donnerstag, 4. April, um 19.30 Uhr bei einem Benefiz-Vortrag im Kino Kirchdorf erstmals Einblicke in ihre ehrenamtliche Arbeit als Helfer in unterschiedlichen Flüchtlingscamps an den Rändern Europas.

Die beiden Berufsfotografen Pascal Violo und Bruno Maul erzählen in der außergewöhnlichen Live-Reportage über berührende Erfahrungen und bewegende Begegnungen mit Menschen, die aus ihrer Heimat flüchten mussten und nun oftmals am Rande ihrer Existenz stehen. Sie berichten aber auch über die Schwierigkeiten, die sie während ihrer „Arbeit für den guten Zweck“ überwinden mussten: Von der Bürokratie über emotionale Achterbahnfahrten bis zur Machtlosigkeit gegenüber der Ungerechtigkeiten dieser Welt. Doch es ist der Glaube an eine bessere Welt, der die beiden Männer und ihr Team dazu bewegt weiterzumachen, dabei stets die Menschlichkeit und den Menschen selbst im Fokus.
Mit wahrheitsgetreuen Fotos haben die beiden Helfer einerseits das Leben und die Herausforderungen geflüchteter Menschen dokumentiert. Andrerseits sind es die Geschichten zu den Bildern und Videos, die den Zuschauern tiefe Einblicke in die aktuelle Lebenssituation dieser Menschen geben. Mit der Live-Reportage „Karawane der Menschlichkeit“ begibt man sich auf einen bewegenden Grenzgang an die Ränder Europas zu den fast vergessenen Menschen in den Flüchtlingscamps.
Zeichen der Menschlichkeit
Pascal Violo zählt zu den bekanntesten Multivisionsreferenten Österreichs. Erschüttert von den Bildern des brennenden Flüchtlingslagers Moria auf der griechischen Insel Lesbos, setzte er im Herbst 2020 ein Zeichen der Menschlichkeit. Er füllte sein Auto mit Sachspenden und machte sich auf, vor Ort zu helfen. Damals wusste er noch nicht, dass sein Engagement ansteckend ist. Denn sein Impuls, den Menschen im Flüchtlingslager auf Lesbos zu helfen, motivierte auch viele andere, ihren Teil dazu beizutragen. Auch der Allgäuer Fotograf und Reisejournalist Bruno Maul hat sich kurzentschlossen und mit viel Leidenschaft der Karawane angeschlossen. Er begleitet unter anderem die Hilfskonvoys mit seiner Kamera und hält gemeinsam mit Pascal Vorträge über das Projekt.


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