Gelungene Premiere: Tosender Applaus für die Schauspieler des Theatervereins frei-wild Molln
MOLLN. Das Premierenwochenende ist geschafft, die Schauspieler des Theatervereins frei-wild Molln wurden mit tosendem Applaus belohnt. Ihre Inszenierung von Bertolt Brechts „Der kaukasische Kreidekreis“ ist noch bis 24. März im Nationalparkzentrum Molln zu sehen.

Die wochenlange Vorbereitungszeit, viele Proben und Bühnenarbeit haben sich bezahlt gemacht: Die Schauspieler des Theatervereins frei-wild Molln können auf ein gelungenes Premierenwochenende ihrer Inszenierung von Bertolt Brechts „Kreidekreis“ zurückblicken.
Was ist mehr wert, mütterliche Liebe oder leibliche Mutterschaft?
In insgesamt 46 Rollen erweckten die 16 Schauspieler unter der Regie von Obmann Wilfried Schrutka ein Stück Weltliteratur zum Leben. Die Erzählung dreht sich rund um die beiden Hauptfiguren Grusche, gespielt von Dagmar Brugger, und den Arme-Leute-Richter Azdak, inszeniert von Willi Berger. Die Dienstmagd Grusche nimmt das in Kriegswirren zurückgelassene, vergessene Kind des Gouverneurs an sich und rettet ihm damit das Leben.
Als die Frau des Gouverneurs und Mutter des Kindes wieder auf der Bildfläche erscheint und ihr Kind zurück fordert, steht Grusche vor Gericht. Azdak, Richter wider Willen, muss nun entscheiden: Was ist mehr wert, mütterliche Liebe oder leibliche Mutterschaft?


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