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KIRCHDORF AN DER KREMS. Zum Gedenken an seine Mutter Ilse Greutter-Schnopfhagen gibt Roland Greutter, ein internationaler Geiger, gemeinsam mit Pianist Till Körber ein Konzert in Kirchdorf. Die Matinee findet am Sonntag, 12. Mai, um 12 Uhr im Schloss Neupernstein statt.

Geiger Roland Greutter (Foto: Roland Greutter)
Geiger Roland Greutter (Foto: Roland Greutter)

Neben Familie und Natur ist die Musik ein wichtiger Inhalt im Leben von Ilse Greutter, denn seit frühester Kindheit ist die Musik ihre Welt. Bei den Schnopfhagens kann man von einer oberösterreichischen Musiker-Dynastie reden. Der Großvater von Ilse Greutter, Schulleiter Hans Schnopfhagen, war der Komponist der oberösterreichischen Landeshymne „Hoamatland“. Wenn sie die Melodie hörte, dann weckte das Erinnerungen an ihn, die ihren Großvater nie persönlich kennenlernte, da er bereits 1908 verstarb. Die musikalische Begabung hat er jedoch an seine Nachkommen vererbt. Sohn Franz war Arzt, Musiker und Komponist in Linz.

Ilse Greutter-Schnopfhagen war Sängerin und Direktorin der Landesmusikschule Kirchdorf, ihre Schwester Franziska eine begnadete Pianistin, deren Tochter Ulrike, verehelichte Strutzenberger, war Harfenistin im Brucknerorchester. Ilse Greutters Sohn Roland ist Konzertmeister beim Symphonieorchester des Norddeutschen Rundfunks und ein international gefragter Violinvirtuose. 1952 übersiedelten die Greutters nach Steyrling, wo Eberhard, ihr Ehemann, Forstdirektor bei der Fürstlich Schaumburg- Lipp'schen Forstverwaltung ist. In der Pension engagierte sie sich für die Archivierung des musikalischen Nachlasses ihres Vaters und Großvaters.

Beim Konzert sind die Sonate für Violine und Klavier in d-Moll von Franz Schnopfhagen und Johannes Brahms Sonate für Violine und Klavier in d Moll zu hören. Eintritt: freiwillige Spenden


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