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BEZIRK. 200 Feuerwehrkameraden des Bezirkes nahmen an einer „Heißausbildung“ teil. Die besondere Ausbildung für Atemschutzträger ermöglicht es den Feuerwehrleuten, unter kontrollierten Bedingungen das Szenario eines Wohnungsbrandes „spürbar“ zu machen.

In einer Brennkammer im Container wird Feuer „spürbar“. Foto: Jack Haijes
  1 / 19   In einer Brennkammer im Container wird Feuer „spürbar“. Foto: Jack Haijes

Brände werden weniger bzw. durch rasches Eingreifen seitens der Feuerwehr oft schon in der Entstehungsphase niedergeschlagen. Schulungen zum Innenangriff erfolgen daher meist theoretisch. Dabei kann das Gefühl für „Hitze“ nicht vermittelt werden.

Über 400 Holzpaletten verbrannt

Firmen mit Spezialcontainern bieten Schulungen in den Bezirken an. Während der mehrtägigen Ausbildung wurden in einer Brennkammer im Container über 400 Holzpaletten verbrannt. Mit der damit verbundenen Rauchentwicklung wurden die Gefahren durch Hitze und Rauchdurchzündung drastisch vorgeführt. Kein Teilnehmer kam auf die Idee im Container aufzustehen, denn der Temperaturunterschied zwischen Bodenbereich und Decke beträgt mehrere hundert Grad. Bemerkbar ist auch, wie schwer die interne Kommunikation bei einem „lauten Feuer“ ist.

Die Teilnehmer haben wichtige Erfahrungen und Erkenntnisse am eigenen Körper verspürt und wissen nun im Ernstfall mit den Gefahren umzugehen.


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