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BEZIRK KIRCHDORF. Unter dem Motto „Gemeinsam unterwegs“ öffnen am Tag des Denkmals, 25. September, denkmalgeschützte Objekte bei freiem Eintritt ihre Tore. Im Bezirk Kirchdorf sind der Wallfahrtsweg und das Schmiedhaus Eisenhofer in Pettenbach, das Stift Kremsmünster sowie der „Alte Pfarrhof“ in Steinbach an der Steyr zu besichtigen.

Das Schmiedhaus in Pettenbach stammt in Bauteilen noch aus dem 16./17. Jahrhundert. Foto: Kahr
  1 / 2   Das Schmiedhaus in Pettenbach stammt in Bauteilen noch aus dem 16./17. Jahrhundert. Foto: Kahr

Mit Veronika Pitschmann ist es möglich am Wallfahrtsweg in Pettenbach zu wandern. Die Führungen starten um 10 und 15 Uhr beim Bahnhof und dauern 1,5 bis drei Stunden. Ausgehend von der Pfarrkirche und dem Pfarrhof führt der alte, früher von weit her begangene Wallfahrtsweg nach Magdalenaberg und Richtung Almfluss nach Heiligenleithen (St. Leonhard und Maria Einsiedeln). Der Blick ins Land ist bei schönem Wetter wunderbar. Drei Klöster sind vom Magdalenaberg aus gut zu sehen.

Schmiedhaus Eisenhofer

Das Schmiedhaus in Pettenbach hat am Tag des Denkmals von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Auf Anfrage führen Eigentümer Josef Eisenhofer, Objektmanager Hermann Allinger und der Obmann des Schrift- und Heimatmuseums „Bartlhaus“, Gottfried Kahr, in rund 15 Minuten durch das Gebäude, das in Bauteilen noch aus dem 16./17. Jahrhundert stammt. Die gewölbte Schmiede war bis ins 20. Jahrhundert in Betrieb. 1944 musste der Eigentümer Josef Eisenhofer einrücken, seine Spur verlor sich in Russland.

Führungen im Stift Kremsmünster

Im Stift Kremsmünster wurden in den vergangenen Jahren einige konservatorische Schwerpunkte gesetzt. Entlang dieser abgeschlossenen Restaurierungen geben Landeskonservatorin Ulrike Knall-Brskovsky und Pater Klaudius Wintz, Obmann des Diözesankunstvereines, Einblicke in die Problematik des Restaurierens. Die Führungen starten um 14 und 16 Uhr und dauern zirka 1,5 Stunden. Treffpunkt ist beim Prälatenhof.

„Alter Pfarrhof“

Der „Alte Pfarrhof“ in Steinbach an der Steyr kann am Tag des Denkmals von 10 bis 16 Uhr besichtigt werden. 15 bis 20 Minuten lange Führungen werden nach Bedarf angeboten. Das Gebäude zählt zu den bedeutendsten Beispielen spätbarocker Landarchitektur in der Region „Eisenwurzen“. Das große, schlossähnliche Gebäude mit dem markanten Mansarddach wurde 1990 bis 1992 restauriert und wird seither als Bürogebäude mit integriertem Trauungs- und Veranstaltungssaal genützt. Neben dem Mansarddach ist vor allem das „Bischofszimmer“ mit seiner spätbarocken Ausmalung und dem wunderschönen Kachelofen sehenswert.


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