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Leserartikel Jakob Weiermair, 08.06.2017 12:26

KIRCHDORF. Stolze 150 Jahre feiert die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Kirchdorf in diesem Jahr mit einem großen Jubiläumsfest am 24. und 25. Juni. Anlass genug für einen kleinen historischen Rückblick.

  1 / 3   Gut aufgestellt und allzeit bereit: das erste offizielle Mannschaftsfoto der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Kirchdorf aus dem Jahre 1899 Foto: FF Kirchdorf

Im Herbst 1867 beginnt die lange Geschichte der Feuerwehr Kirchdorf mit der Gründung durch Wilhelm Schmidt. Die 43 Männer der ersten Mannschaft unter dem ersten Kommandanten Karl Deschler hatten bald ihre ersten Bewährungsproben zu bestehen. Im April 1877 suchte ein großer Brand die Stadtgemeinde heim, bei dem die Kirche, 56 Häuser sowie 43 Nebengebäude ein Raub der Flammen wurden.

Die Entwicklung der Feuerwehr schritt zu Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts stetig voran. Während des Zweiten Weltkriegs und in den ersten Jahren danach war der Aufschwung der Institution gebremst. Doch bereits 1950 übersiedelte man in das neue Zeughaus in der Sengsschmiedstraße. 1987 wurde eine eigene Jugendgruppe der Feuerwehr Kirchdorf gegründet.

Verantwortung und Einsatz

Bis zum heutigen Tag zeichnet sich die Kirchdorfer Feuerwehr auch durch einige Zusatzaufgaben aus, die sie mit viel Engagement erfüllt. Dazu zählen etwa die Stationierung des Atemschutzfahrzeugs, die Unterbringung der Bezirkswarnstelle oder einer Tauchergruppe in Kirchdorf. Mit den vielen Anforderungen stieg auch der Platzbedarf, sodass man nach langjähriger Planungs- und Bauphase 1999 in das moderne Feuerwehrhaus an der Bambergstraße übersiedelte. Mit ihren aktuell 96 Mitgliedern und acht hochmodernen Einsatzfahrzeugen leistet die Feuerwehr Kirchdorf jährlich rund 15.000 Stunden für die Kirchdorfer Bevölkerung und über die Gemeindegrenzen hinaus.

Am Samstag, 24., und Sonntag, 25. Juni, jeweils ab 10 Uhr wird das Jubiläum der Feuerwehr mit einem großen Fest in der Stadthalle Kirchdorf gefeiert.


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