Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt
tips.at als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen

Lebensgroße Luchs-Skulptur aus Metall wird im Nationalpark Kalkalpen aufgestellt

Susanne Winter, MA, 30.08.2017 11:12

REICHRAMING/MOLLN/TSCHECHIEN. Ein Luchsdenkmal am Hintergebirgsradweg soll an den Abschuss der beiden Waldkatzen im Nationalpark Kalkalpen erinnern.

Die rund 70 Kilogramm schwere Luchsskulptur vor dem Verzinken in der Werkstatt, Foto: Karel Bures
Die rund 70 Kilogramm schwere Luchsskulptur vor dem Verzinken in der Werkstatt, Foto: Karel Bures

Am 13. Dezember 2011 wurde das aus der Schweiz stammende Luchsmännchen Juro im Hintergebirge, im Nationalpark Kalkalpen, ausgesetzt. Nur wenige Monate zuvor war die Luchsin Freia, ebenfalls aus der Schweiz, in den Nationalpark Kalkalpen umgesiedelt worden. Die streng geschützten Luchse, beide im fortpflanzungsfähigen Alter, sollten für Nachwuchs sorgen, das hofften die Mitglieder des Arbeitskreises Luchs Oberösterreichische Kalkalpen. Leider kam alles anders und beide Tiere wurden im Gemeindegebiet von Weyer getötet.

Erinnerung an Luchs-Abschüsse

„Nun soll ein Denkmal am Hintergebirgsradweg, exakt am Ort der Freilassung von Luchs Juro, an den widerwärtigen Abschuss der beiden Waldkatzen erinnern“, teilt Franz Sieghartsleitner vom Nationalpark Kalkalpen mit.

Skulptur aus Tschechien

In der Werkstätte des tschechischen Metallgestalters Karel Bures entsteht im Auftrag der Nationalpark-Verwaltung und privater Spender eine lebensgroße Luchsskulptur. Diese kreative Metallgestaltung wurde beim Internationalen Schmiedetreffen auf der Burg Helfstyn in Tschechien ausgestellt. Nun wird der Luchs in die Nationalpark-Region gebracht, wo er im Herbst zur ständigen Erinnerung an die traurigen Vorfälle aufgestellt wird.

Erlebnis Wildtiere

Wildtiere in freier Natur zu beobachten, gehört für viele Menschen zu den schönsten Erlebnissen. Auch kommende Generationen sollen sich an einer bunten und artenreichen Natur erfreuen können. Überraschende Wildtierbegegnungen sind beglückend und sollen Menschen auch außerhalb von Nationalparks möglich sein. Sie haben einen großen ideellen Wert. Diese Werte haben Eingang in die Normen der Europäischen Union und in das Österreichische Umweltrecht gefunden. Auch daran soll die lebensgroße Luchsfigur künftig am Hinter­gebirgsradweg erinnern.

Spenden

Spenden für das Luchsdenkmal im Hintergebirge werden gerne entgegengenommen.

Spendenkonto: Raiffeisenbank Region Sierning-Enns eGen, IBAN AT72 3456 0000 0202 8710


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden