Internationaler Weltfrauentag: Der Kampf um Chancengleichheit ist noch lange nicht gewonnen
BEZIRK KIRCHDORF. Frauen kämpfen seit Jahrhunderten für ihre Rechte, bessere Arbeitsbedingungen, gleichen Lohn für gleiche Arbeit sowie für ihre Gleichstellung mit Männern.

Der Internationale Frauentag wird weltweit von Frauenorganisationen am 8. März begangen. Der Tag wird auch Weltfrauentag, Tag der Frau, Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau oder International Women's Day genannt.
Rechte für Frauen
Der Tag für die Frauen entstand in der Zeit um den Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen. Auch in Kirchdorf setzt sich der Verein BERTA für Frauen und Mädchen ein. Der Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, die Geschlechtergerechtigkeit zu fördern und dass Frauen selbstbestimmt und unabhängig leben können. Eine faire Arbeitsteilung zwischen Männern und Frauen findet kaum statt. Die Kinderbetreuung und die familiäre Altenbetreuung liegt überwiegend in den Händen der Frauen. Frauen arbeiten vermehrt in Teilzeitjobs.
Frauen häufiger von Altersarmut betroffen
Deshalb haben sie weniger Einkommen, geringere Karrierechancen und eine niedrige Pension. Die Gefahr, dass Frauen, speziell Alleinerzieherinnen und Frauen im Alter, etwa nach einer Scheidung, von der Altersarmut betroffen sein können, ist enorm groß.
Chancengleichheit noch lange nicht erreicht
„Es ist an der Zeit, dass wir Frauen unsere Interessen und Bedürfnisse laut und öffentlich artikulieren. Es braucht eine geschlechtersensible Bewusstseinsbildung, um gute und faire Lebens- und Arbeitsbedingungen für Frauen und Männer zu schaffen“, so Ursula Forster, Leiterin von BERTA.
BERTA berät Frauen und Mädchen
Die Frauen- und Mädchenberatungsstelle BERTA bietet kostenfreie psychosoziale und juristische Beratung an. Eine Terminvereinbarung ist unter der Telefonnummer 07582/51767 möglich.


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