Weniger Schüler in den Pflichtschulen im Bezirk Kirchdorf
BEZIRK KIRCHDORF. Die Sommerferien gehen zu Ende und in knapp zwei Wochen beginnt das Schuljahr 2018/2019. Besonders spannend wird dieses für die 659 Taferlklassler im Bezirk.

Im Schuljahr 2018/19 werden 2510 Schüler die 27 Volksschulen des Bezirkes besuchen, das sind um 14 weniger als im Vorjahr (2496 Schüler). 567 Schüler sind heuer erstmals schulpflichtig (2017: 583), insgesamt werden 659 Schüler die erste Klasse besuchen. Das sind um 31 weniger als 2017, da waren es 690 Taferlklassler. Zehn Volksschulen sind heuer – ebenso wie im Vorjahr – niedrig organisiert, das heißt es gibt nicht für jede Schulstufe eine eigene Klasse. Pro Volksschule werden zwischen 15 und 55 Schüler unterrichtet. An fünf Schulen gibt es weniger als 30 Schüler. Im Vorjahr gab es nur an zwei Standorten weniger als 30 Schüler.
Schüler in Kleinschulen
„Die Schülerzahlen in Kleinschulen werden geringer“, berichtet die Kirchdorfer Pflichtschulinspektorin Sibylle Schmid. Sie betont jedoch, dass zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesagt werden könne, ob es zu Schließungen von Standorten kommen werde. „Es gibt gesetzliche Änderungen wie beispielsweise keine Mindestschülerzahl für die Eröffnung von Klassen und Veränderungen in der Behördenstruktur – der Landesschulrat wird zur Bildungsdirektion. Beides wird zukünftig auf die Zuteilung von Lehrer-Ressourcen Auswirkungen haben“, so Schmid.
Acht Neue Mittelschulen
Im kommenden Schuljahr werden 1635 Schüler die acht Neuen Mittelschulen (NMS) des Bezirkes besuchen. Das sind um 39 weniger als 2017/2018. Vergangenes Jahr waren es 1674 Schüler in neun NMS. Die beiden NMS in Kirchdorf wurden zusammengelegt.
134 Schüler besuchen eine selbständige und eine angeschlossene Polytechnische Schule, das sind 24 weniger als im Vorjahr (158 Schüler). 17 Schüler besuchen die Allgemeine Sonderschule. Im Schuljahr 2017/18 waren es 18 Schüler.
Positive Haltung der Eltern unterstützt die Kinder
„Obwohl es viele sehr kurzfristig umzusetzende Veränderungen gibt, bin ich überzeugt, dass die Lehrer auch dieses Mal sehr professionell den Schulstart gestalten werden. Der Schulanfang bringt immer wieder viele Fragen und eine gewisse Unsicherheit mit sich. Darüber reden, sich austauschen, nachfragen und sich einfach füreinander Zeit nehmen hilft immer. Zudem unterstützt eine positive Haltung der Eltern gegenüber der Schule die Kinder wesentlich mehr, als man annehmen würde“, betont Sibylle Schmid.
Die Schülerzahlen für das Schuljahr 2018/2019 der Allgemein bildenden höheren Schulen und Berufsbildenden höheren Schulen sind erst mit Stichtag 1. Oktober bekannt.


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