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KIRCHDORF/KREMS. Der berühmte barocke Geigenbauer Jakob Stainer (1619 bis 1683) lebte 1647 mehrere Monate in Kirchdorf. Die Landesmusikschule Kirchdorf würdigt ihn nun mit dem Jakob-Stainer-Zimmer im Schloss Neupernstein. 

Annegret Siedel spielt auf einer Original Stainer Violine. Foto: LMS Kirchdorf
Annegret Siedel spielt auf einer Original Stainer Violine. Foto: LMS Kirchdorf

Seit 1951 erinnert bereits die „Stainerstraße“ in Kirchdorf an das Wirken des Tiroler Geigenbauers, der seine Instrumente an bedeutende Höfe und Klöster in Salzburg, Innsbruck, München, Venedig und Meran lieferte.

Die Landesmusikschule Kirchdorf widmet dem barocken Meister am Sonntag, 24. März, um 11 Uhr eine Barockmatinee. Die Lehrer der Musikschule und Gäste geben Werke von Johann Heinrich Schmelzer, Johann Sebastian Bach und Georg Philipp Telemann zum Besten. Gespielt wird dabei unter anderem auf barocken Instrumenten, wie einer Original Stainer Violine.

Im Anschluss an das Konzert erfolgt die feierliche Umbenennung des bisherigen Kaminsaals im ersten Stock des Schlosses Neupernstein in das „Jakob-Stainer-Zimmer“.


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