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Sieben Jahre nach ihrem Unfall konnte sich Sabrina bei ihren Rettern persönlich bedanken

Susanne Winter, MA, 09.04.2019 12:04

INZERSDORF/MICHELDORF/RIED IM TRAUNKREIS. Dass man sich immer zweimal im Leben sieht, haben Gerald Dilly aus Inzersdorf und Sabrina Schwarz aus Micheldorf festgestellt. Sie trafen sich sieben Jahre nach einem Unfall wieder – ein emotionaler Moment.

Gerald Dilly und Sabrina Schwarz, Foto: FF Inzersdorf
Gerald Dilly und Sabrina Schwarz, Foto: FF Inzersdorf

Vor sieben Jahren, im Juni 2012, ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der B138 Pyhrnpass-Straße im Gemeindegebiet von Inzersdorf. Drei Personen wurden dabei schwer verletzt, darunter auch Sabrina Schwarz. Durch die gute Zusammenarbeit der drei Freiwilligen Feuerwehren Inzersdorf, Lauterbach und Schlierbach konnten die drei Verletzten rasch aus ihren Fahrzeugen gerettet und der Rettung sowie dem Notarzt zur Versorgung übergeben werden.

Neue Kollegin traf ihren Retter 

Im März 2019 wurde Sabrina Schwarz in der Firma GEWA Blechtechnik in Ried im Traunkreis eingestellt. „Sabrina hat gleich vom ersten Tag an gesagt, dass sie mich kennt, aber nicht weiß woher. Nach einiger Zeit hat sie heraus gefunden warum“, berichtet Gerald Dilly, Mitarbeiter bei GEWA und Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Inzersdorf.

Emotionaler Moment

„Nachdem ich erfuhr, dass Gerald bei der FF Inzersdorf tätig ist, sah ich mir ein Video vom Unfall an. Dann wusste ich, woher ich ihn kenne – Gerald war damals der Einsatzleiter“, erzählt Sabrina Schwarz und freut sich sehr, „nach so langer Zeit kann ich mich nun persönlich und von ganzem Herzen bei allen Einsatzkräften, die damals zur Stelle waren, bedanken.“ Die junge Frau möchte auch einen kleinen Denkanstoß geben: „Wir können froh sein, dass wir solche Leute haben, die tagtäglich freiwillig zur Hilfe stehen und für unsere Sicherheit sorgen. In diesem Sinne nochmal ein großes Danke!“

Helfen lohnt sich immer

Auch für Gerald Dilly war es schön, Sabrina wiederzusehen: „Nachdem sie mir ihre Geschichte erzählt hat und ich ein Teil davon bin, war ich erstmal sprachlos. Bei einem Kaffee redeten wir über den Unfall. Es freut mich, dass es Sabrina gesundheitlich wieder gut geht. Für mich als Feuerwehrmann ist es ein gutes Gefühl, zu wissen, dass unsere Arbeit geschätzt wird. Helfen lohnt sich immer, auch wenn dies nicht immer leicht ist, denn die unbekannte Person, der du in ihrer Notlage hilfst, ist unter Umständen deine neue, nette Arbeitskollegin.“


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Nils
Nils
10.04.2019 07:26

Schön, dass wer Danke sagt

Ich finde es schön, dass hin und wieder ein Danke von betroffenen/geretteten Personen an die Feuerwehr kommt. Lediglich dieser Satz „nach so langer Zeit kann ich mich nun persönlich und von ganzem Herzen bei allen Einsatzkräften, die damals zur Stelle waren, bedanken.“ macht mich stutzig. Die Feuerwehrhäuser sind ja nicht geheim und hin und wieder auch besetzt. Also wenn man möchte, kann man sich auch ohne langjährigen Wartezeiten bedanken.


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