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KIRCHDORF AN DER KREMS/MICHELDORF. Die Anfänge des Imkervereins Kirchdorf-Micheldorf gehen auf das Jahr 1884 zurück, als sich 36 Imker aus Kirchdorf, Inzersdorf, Micheldorf, Schlierbach und Wartberg zum „Bienenzüchter-Verein Kirchdorf und Umgebung“ zusammenschlossen.

Zu sehen sind die Königinnenzellen – imkersprachlich Weiselzellen genannt. Foto: Johann Ramsebner
Zu sehen sind die Königinnenzellen – imkersprachlich Weiselzellen genannt. Foto: Johann Ramsebner

Der Verein wurde am 27. März 1884 von Heinrich Brunnbauer gegründet und das Ziel war von Anfang an die Information und Weiterbildung der Imker. War zu Beginn die bäuerliche Bevölkerung noch zahlreicher vertreten, kommen die Imker aktuell aus allen Schichten der Bevölkerung.

Der heutige Verein ist eine Ortsgruppe des oberösterreichischen Landesverbandes für Bienenzucht – mit dem Ziel, die Bienenzucht zu fördern sowie der Unterstützung, Förderung und Organisation seiner Mitglieder zu dienen.

Ein wichtiger Programmpunkt im Vereinsleben ist die Abhaltung des stets gut besuchten Imkerabends jeden zweiten Dienstag im Monat. Dort werden in geselligem Rahmen wichtige Informationen ausgetauscht.

Wissen weitergeben

Ein besonderes Anliegen des Vereins ist, am Einstieg in die Imkerei interessierte Personen zu beraten und zu unterstützen. Dazu zählt auch die Teilnahme an den zahlreichen Kursen in der Imkerschule des Landesverbandes.

Organisiert werden auch Lehrfahrten zu bekannten Imkereibetrieben oder Bienenstand-Begehungen bei Vereinsmitgliedern. Durch zahlreiche Berichte über das „Bienensterben“ ist das öffentliche Interesse an der Imkerei wieder mehr in den Vordergrund gerückt.


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