Bergrettung des Bezirkes Kirchdorf ist oft bei den Klettersteigen im Einsatz

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Susanne Winter, MA Susanne Winter, MA, Tips Redaktion, 13.08.2019 19:36 Uhr

BEZIRK KIRCHDORF. Vor allem im Sommer wird die Bergrettung im Bezirk Kirchdorf häufig alarmiert. Die Ortsstelle Hinterstoder hat die meisten Einsätze zu bewältigen. Aber auch die anderen Ortsstellen werden oft zum Einsatz gerufen. Hotspots sind die Klettersteige am Großen Priel, am Poppenberg oder an der Bannholzmauer.

In der Einsatzstatistik des Bezirkes registriert man eine leichte Steigerung gegenüber dem Vergleichszeitraum des schon einsatzstarken Vorjahres. Viele Einsätze hat die Bergrettung im Bezirk bei den Klettersteigen zu verzeichnen. Nicht nur am neu errichteten Klettersteig auf dem Großen Priel war eine aufwändige Rettung durchzuführen, auch bei den weniger anspruchsvollen Klettersteigen, wie am Poppenberg oder an der Bannholzmauer, waren Kletterer in alpine Not geraten. Die Unfallursachen sind dabei meist Überschätzung der eigenen Kondition und des Kletterkönnens. Immer wieder bemerken die Einsatzkräfte, dass die Bergsportler ohne die erforderliche Ausrüstung am Weg sind.

Richtige Ausrüstung

Der Gebietsleiter der Bergrettung Oberösterreich, Horst Humpelsberger, appelliert an alle Bergsportler nur mit einer normierten Klettersteigausrüstung, egal welche Schwierigkeit die Tour vorgibt, diesen Bergsport auszuüben. Auch sollten alle Freizeitsportler die hohen Temperaturen und vor allem die Gefahr von Wärmegewittern bei der Tourenplanung berücksichtigen. „Die Hitze erreicht auch die Bergregionen, früh am Weg ist der relevante Sicherheitsfaktor,“ so Humpelsberger.

Probleme bei Orientierung

Der vergangene Winter hat im alpinen Gelände starke Spuren hinterlassen. In Höhenlagen bis etwa 1.800 Meter, bis zur sogenannten Baumgrenze, blockieren oft umgestürzte Bäume die Wanderwege und machen diese nur sehr schwer bis unmöglich begehbar. Die Gefahr, bei Umgehungen dieser Zonen den Weg zu verlieren, ist dabei sehr groß. In den Regionen darüber machen sich die großen Schneemengen des letzten Winters immer noch bemerkbar. Diese Ursachen führten bei einigen Bergsportlern zu Orientierungsproblemen. Durch eine gute Tourenplanung mit entsprechenden Karten und technischer Unterstützung können Wanderer dieser Problematik entgegenwirken.

Acht Ortsstellen im Bezirk

Bei alpinen Notfällen ist die Bergrettung über den Notruf 140 erreichbar. Die Bergrettungsortsstellen des Bezirkes befinden sich in Grünburg/Steinbach, Hinter­stoder, Kirchdorf an der Krems, Molln, Spital am Pyhrn, Steyrling, Windischgarsten und Vorderstoder.

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