Buchvorstellung: „Streuobstwiesen – Inseln der Vielfalt“ von Josef Limberger
MICHELDORF. Es gibt sie nicht mehr so häufig – die alten Obstbäume auf Streuobstwiesen aus deren Äpfel und Birnen der beste Most der Welt wird. Zum Nutzen des Menschen gepflanzt, sind sie Lebensraum für seltene Insekten, Vögel und Säugetiere, Lieferanten vitaminreicher Früchte und sorgen für Vielfalt und Strukturierung unserer agrarisch genutzten Landschaft.

Naturkenner und Vorsitzender des oö. Naturschutzbundes Josef Limberger widmet der Streuobstwiese sein Buch „Streuobstwiesen – Inseln der Vielfalt“. Darin erzählt der gebürtige Micheldorfer vor allem in Bildern. „Um die Augen für das Kleine zu öffnen, das ebenso wichtig im Kreislauf des Ganzen ist. Von den unzähligen Arten und Sorten, welche die wahre Vielfalt ausmachen. Über die Menschen, die mit und von den Früchten leben, und ihrem besonderen Bezug zu Streuobstwiesen und Beerensträuchern. Und über jene, die sie genießen und als wahre Bereicherung ihres Lebens empfinden. So wie ich“, schreibt Josef Limberger zu Beginn.
Limberger ist Bildhauer, Maler, Verfasser zahlreicher Fachpublikationen und die treibende Kraft bei der Realisierung des „Grünen Bandes“. Seit zwölf Jahren ist er zudem Obmann des oö Naturschutzbundes und hat mit seinen vielfach ausgezeichneten Fotografien oö. Naturschutzgebiete unsterblich gemacht.


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