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KIRCHDORF. Aufgrund des Coronavirus ist der Großteil der Klassenzimmer leer. Auch die digi-TNMS-Musikmittelschule Kirchdorf hat bis Ende April auf E-Learning umgestellt.

  1 / 2   Die digi-TNMS-Musikmittelschule Kirchdorf hat bis Ende April auf E-Learning umgestellt. (Foto: digi-TNMS-MMS)

„Das Coronavirus hat unser alltägliches Leben sehr stark auf den Kopf gestellt. Auch die Schule muss sich bestmöglich dieser neuen Herausforderung stellen“, so Direktorin Petra Kapeller. Da die technisch-naturwissenschaftliche Mittelschule und Musikmittelschule das „digiTNMS“-Zertifikat nicht ohne Grund verliehen bekommen haben, sind die Schüler wie auch Lehrer an das Arbeiten an PCs und an digitales Lernen gewöhnt.

„Funktioniert ganz gut“

„Das wichtigste Kommunikationsmittel ist für uns die Schulhomepage, wo die Schüler täglich vorbeisurfen sollten, um aktuelle News zu erfahren“, so die Direktorin. Wöchentlich werden auf der Homepage Aufträge und Hausaufgaben für die Schüler bereitgestellt: „Dies funktioniert nach anfänglichen Schwierigkeiten ganz gut.“

Direkte Kommunikation

„Diese direkte Kommunikation unterstützt auch das von der digi-TNMS-MMS Kirchdorf schon längerem verwendete System Web-Untis“, so Direktorin Petra Kapeller. Dieses System sei vorher meist nur für das Kommunizieren von entfallenen Unterrichtsstunden verwendet worden. Durch die derzeitige E-Learning Situation wurde es zum „Messengersystem“, also zur Kommunikationsplattform, umgewandelt.

Digitale Schule ganz analog

„Da wir aber wissen, dass manchen Eltern diese digitalen Möglichkeiten nicht zur Verfügung stehen, wurde vorsorglich auch ein gutes altes Postfachsystem eingerichtet, wo Schüler ihre Materialien abholen können, und die fertige Aufgaben zur Korrektur abgeben können“, so die Direktorin. Damit wurde sichergestellt, dass auf allen Kanälen auf die Voraussetzungen der Schüler eingegangen wurde.

Home Office wird zum Alltag

Auch die Lehrkräfte der digi-TNMS-Musikmittelschule Kirchdorf hätten sich nun nach einer verständlichen anfänglichen Unsicherheit auf die neue Situation eingestellt: „Das Home Office ist in den Alltag der Lehrer eingekehrt“, so Direktorin Petra Kapeller. Die Kommunikation des Lehrerteams laufe nun über Telefongespräche, Mails und Videokonferenzen.

„Wir tun unter Bestes“

Danke gelte vor allem den Lehrkräften, die sich rasch und flexibel auf die neue Situation eingestellt haben, so die Direktorin. „Mit der kurzfristigen Umstellung auf das Lernen zu Hause wurden alle überrascht. Wir tun aber unser Bestes, dass kein Kind aufgrund dieser Krise auf der Strecke bleibt und setzen auf die Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten.“


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