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KIRCHDORF AN DER KREMS/STEINBACH AM ZIEHBERG. Mitarbeiter des Zementwerks Kirchdorf haben einen verletzten Turmfalken gefunden.

  1 / 2   Ein verletzter Turmfalke wurde auf dem Gelände des Kirchdorfer Zementwerks gerettet. Foto: Tierparadies Schabenreith / Hofner

Frühmorgens am Mittwoch, 15. April, erreichte das Tierparadies Schabenreith aus Steinbach am Ziehberg ein Anruf von aufmerksamen Mitarbeitern des Zementwerks Kirchdorf: Ein Turmfalke säße schon längere Zeit am Boden des Geländes. Harald Hofner fuhr sofort los, um das Tier zu retten.

Abschürfungen am Kopf und verletztes Auge

Eine erste Beschau zeigte, dass der Greifvogel Abschürfungen am Kopf und Wunden am linken Auge hatte. Harald Hofner nimmt an, die Verletzungen könnten durch die Kollision des Tieres mit einer Hausmauer oder einer Stromleitung verursacht worden sein. Der Ernährungszustand des Turmfalken war schlecht, was die Vermutung nahe legt, dass sich der Unfall schon einige Tage zuvor ereignet hatte.

Raubvogel wird nun aufgepäppelt

Nach tierärztlicher Untersuchung wird der Raubvogel nun in Kooperation mit der Greifvogel- und Eulenschutzstation OAW in Ebelsberg (Naturschutzbund Oberösterreich) aufgepäppelt. Ob er überlebt oder jemals wieder ausgewildert werden kann, ist noch ungewiss. Das verletzte Auge wird er wahrscheinlich verlieren.


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