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BEZIRK KIRCHDORF. Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus werden nach und nach gelockert. Wie auch die Ausgangsbeschränkungen aufgehoben wurden, dürfen sich die Gastronomiebetriebe ab 15. Mai wieder um den Durst und Hunger ihrer Gäste kümmern. Franz Rettenbacher, Wirtesprecher des Bezirkes Kirchdorf, empfindet die Stimmung der Wirte als positiv.

Das Reitergut Weissenhof in Micheldorf hat seine Türen bald wieder geöffnet. (Foto: Reitergut Micheldorf)

„Die Wirte im Bezirk Kirchdorf sind in Aufbruchsstimmung“, so Franz Rettenbacher, Bezirkswirtesprecher und Inhaber des Gasthofs Rettenbacher in Kirchdorf. Die 247 Wirte im Bezirk Kirchdorf seien positiv gestimmt: „Durch die Regelungen der Regierung haben die Wirte einen Rahmen, in dem sie agieren und selber aktiv werden können.“ Die von der Regierung ausgesprochenen Regelungen zur Eindämmung des Coronavirus erfahren die Wirte einerseits durch die Medien, andererseits durch die Wirtschaftskammer: „Wir werden von der Wirtschaftskammer sehr gut betreut und umfangreich informiert“, so Franz Rettenbacher.

Abstand im Gastgarten

Nachdem bereits die Ausgangsbeschränkungen zum Teil aufgehoben wurden, dürfen mit 15. Mai auch die Gastronomiebetriebe ihre Türen wieder öffnen. Jedoch nur unter Einhaltung bestimmter Vorsichtsmaßnahmen: zu anderen Gästen und Gruppen ist ein Abstand von einem Meter zu halten, beim Ein- und Austreten des Lokals ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen, Tische sollten reserviert und Rechnungen bargeldlos bezahlt werden. „Im Gasthof Rettenbacher werden wir unter anderem die Sitzordnung verändern, um den Vorgaben der Regierung zu entsprechen und den Mindestabstand zwischen den Besuchergruppen gewährleisten zu können“, so Franz Rettenbacher. Auch verfüge der Gasthof Rettenbacher bereits über genügend Mund-Nasen-Schutzmasken.

„Es wird Zeit, aufzusperren“

Ebenso wie der Gasthof Rettebacher bereitet sich auch die Familie Veits vom Reitergut Weissenhof in Micheldorf auf die kommende Neueröffnung vor und bleibt dabei optimistisch: „Wir blicken dem Ganzen positiv entgegen und hoffen natürlich, dass sich die Situation bald wieder normalisieren wird. Es wird sicher eine Zeit dauern, bis sich alles wieder eingespielt hat, aber prinzipiell sind wir froh, wenn es wieder losgeht“, so Heide-Lore Veits. Das Reitergut Weissenhof in Micheldorf wird von der Familie Veits betrieben und ist mit Gasthof und Pferdewirtschaft ein beliebter Treffpunkt für sport- und bergbegeisterte Ausflügler. Dieser Treffpunkt steht jedoch durch die Coronakrise derzeit still: „Wir haben jetzt seit Mitte März zugesperrt. Langsam wird es Zeit, wieder aufzusperren, immerhin liefen die Betriebskosten ja weiter. Außerdem vermissen wir unsere Stammgäste“, so Heide-Lore Veits. Die Regelungen der Regierung werde man auf jeden Fall einhalten, die Gäste auf die Vorsichtsmaßnahmen hinweisen und positiv bleiben: „Uns bleibt ja auch nichts anders übrig als zu hoffen, dass bald alles wieder gut läuft. Unser Betrieb hat die Krise soweit überstanden und musste nicht zusperren, das ist ja schon mal was“, so Heide-Lore Veitz.


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