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KIRCHDORF AN DER KREMS. Die Einschränkung durch die Corona-Pandemie heißt nicht unbedingt, dass auf Tradition verzichtet werden muss. Sobald die Gasthäuser wieder öffnen, findet auch heuer das „Einispün ins Frühjahr“ in den Kirchdorfer Gastgärten statt.

  1 / 7   Die Ofenbank-Spielleut' Maria Kogler, Ingeborg Lacheiner, Gudrun Waibel, Wolfgang Lacheiner und Helmut Kogler (v.l.) im Gastgarten Schöllhuber, Archivfoto: Wolfgang Lacheiner

Spazieren Besucher an einem späten Freitagnachmittag oder Sonntagvormittag im Mai durch die Bezirkshauptstadt, können sie traditionelle Volksmusik genießen. In den Gastgärten im Zentrum von Kirchdorf ertönen gesungene oder gespielte Klänge von überlieferten Stücken, wie Jodler, Volkslieder, Landler, Steirer, Polka, Boarische und Walzer aus der Region. Das ungezwungene Musizieren und der Kontakt mit den Kirchdorfern bei gleichzeitigem Vermitteln von traditioneller Volksmusik stehen im Mittelpunkt.

Zwei Musikgruppen spielen in einem der Gastgärten Kirchdorfs auf

Bei Schönwetter spielen immer zwei Musikgruppen in einem der Gastgärten Kirchdorfs auf. Organisiert von den Ofenbank-Spielleut', spielen Musikanten, die sich auch sonst bei Stammtischen in den Wirtshäusern des Bezirkes treffen. „Zum Einispün laden wir immer Gruppen ein, mit denen wir bei Musikantentreffen oder auf Almen gemeinsam musizieren. Das sind beispielsweise die Kufhausmusi aus Pinsdorf, Gerti und Helmut Pirklbauer aus Micheldorf sowie Christian Dopf und die Goethestrassler Hausmusik aus Attnang“, berichtet Organisator Wolfgang Lacheiner. Das gleiche Format wird übrigens auch im Herbst unter dem Namen „In Herbst einispün“ – der Witterung wegen – an Samstagen vormittags gespielt.

Gemeinsames musizieren seit 30 Jahren

Die Ofenbank-Spielleut' – Ingeborg Lacheiner, Wolfgang Lacheiner, Anna Waibel, Gudrun Waibel, Helmut Kogler, Maria Kogler, Peter Mandlbauer, Ilse Mandlbauer und Gustav Kemetmüller – musizieren in verschiedenen Besetzungen seit 30 Jahren zusammen. „Wir spielen ausschließlich traditionelle Volksmusik, die authentisch bleiben und nicht mit einem Leistungsdruck verbunden sein soll“, betont Wolfgang Lacheiner.

Termine

Sonntag, 17. Mai, 10.30 Uhr: Frühschoppen, Stadtgasthof Rettenbacher

Freitag, 22. Mai, 17 Uhr: Gasthaus Schöllhuber und 18.30 Uhr Stadtgasthof Rettenbacher

Sonntag, 24. Mai, 10.30 Uhr: Frühschoppen, Stadtgasthof Rettenbacher

Freitag, 29. Mai, 17 Uhr: Gastgärten Rathausplatz und 18.30 Uhr Stadtgasthof Rettenbacher


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