Schüler der BBS Kirchdorf erliefen über 4000 Euro für Kinder in Kenia
KIRCHDORF AN DER KREMS. Um auch heuer trotz der Absage des „Charity-Laufes“ Spenden zu sammeln, organisierten Schüler der berufsbildenden Schulen (BBS) Kirchdorf einen „Homerun“.

Zur Corona-Pandemie kamen in Kenia schwere Überschwemmungen und Unwetter dazu. Deshalb konnten die „Happy Kids“ im Go Fishnet Project nicht in die Schule gehen. Das Dach der aus den Spendengeldern der Kirchdorfer errichteten Schule wurde von einem Sturm heruntergerissen und musste erneuert werden.Die schwere Zeit für die Menschen in Kenia ließ die Schülerinnen der 8b HLW nicht kalt. Kurzentschlossen organisierten sie mit der Hilfe ihrer Lehrerin Irmgard Edelbauer im Unterricht einen „Charity-Homerun“.
Schüler und Lehrer der BBS beteiligten sich an der Aktion
Statt eines coronabedingt verbotenen gemeinsamen Events wurden die Schüler sowie die Lehrer der BBS eingeladen, Sport zu betreiben und die Aktivitäten zu protokollieren. Alle konnten entweder selbst die eigene Leistung sponsern oder Sponsoren suchen. Dabei wurde auch Bedacht auf die wirtschaftlich schwierige Situation durch die Coronakrise genommen.
Lehrer fuhr an einem Tag 500 Kilometer auf seinem Rennrad
Vom 27. Juni bis 5. Juli wurde gesportelt, dass die Schweißtropfen nur so spritzten. Einige Schüler – vor allem jene aus der 4.a HAK, der 4.a HLW und der 1.a HLW – sammelten mehr als 100 Kilometer in diesen neun Tagen. Und Walter Lehki schaffte sogar an einem einzigen Tag unglaubliche 500 Kilometer auf seinem Rennrad.
Spenden für Nahrungsmittel
Auch die Spendenbeträge konnten sich sehen lassen – hier führte zum Schulschluss (Stichtag 10. Juli) die 4. a HAK mit knapp 1100 Euro klar vor der 8b HLW mit knapp 800 Euro. Die insgesamt gut 4200 Euro an Spendengeldern sind schon auf dem Weg nach Kenia. Dort werden sie für die Grundversorgung der „Happy Kids“ mit Nahrungsmitteln und Medikamenten verwendet.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden