Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

BEZIRK KIRCHDORF. Die Corona-Pandemie, geplatzte Urlaubspläne und unbeständiges Wetter scheinen den heurigen Sommer zu dominieren. Kaum verwunderlich also, dass der Wunsch nach einer Auszeit vielerorts hörbar wird. Die Museen im Bezirk Kirchdorf bieten eine gute Möglichkeit, dem Alltag zu entfliehen und in längst vergangene Geschichten einzutauchen.

Die Bibliothek im Stift Schlierbach lässt von vergangene Zeiten träumen. (Foto: Stift Schlierbach)
  1 / 2   Die Bibliothek im Stift Schlierbach lässt von vergangene Zeiten träumen. (Foto: Stift Schlierbach)

Auch der Verbund Oberösterreichischer Museen weiß um die Belastungen der derzeitigen Corona-Krise Bescheid. Um den Menschen eine attraktive und vielseitige Alternative zu einem womöglich geplatzten Urlaub, Badetag oder Familienbesuch zu bieten, präsentiert der Verbund unter dem Motto „OÖ Museumssommer 2020 – Auf Sommerfrische ins Museum!“ Tipps für spannende Museumsbesuche. Mit regelmäßig wechselnden inhaltlichen Schwerpunkten schaffen die teilnehmenden Museen Orte der Entdeckung. Die nächste Station widmet sich dem Thema „Glauben und Herrschen“. Damit ist der Museumssommer im Bezirk Kirchdorf genau richtig, immerhin gibt es hier genügend Klöster, Stifte, Burgen und Schlösser, die von längst vergangenen Zeiten erzählen.

Ferienprogramm im Stift

Von Herzog Tassilo und der Gründungslegende des Klosters über verschiedene Kuriositäten in den Stiftssammlungen bis hin zum berühmten Fischkalter, das Ferienprogramm im Stift Kremsmünster ist vielseitig. Kinder und Eltern können dabei das Kloster auf spielerische Weise erkunden.

Klosterkäserei

Etwas Besonderes hat auch das Stift Schlierbach zu bieten: Im Rahmen von Führungen können nicht nur das Stift, sondern auch die Glasmalerei und die Klosterkäserei besichtigt werden. Und letztere ist allemal einen Besuch wert, immerhin wird hier seit 1924 der berühmte Schlierbacher Stiftskäse hergestellt. Von Montag bis Samstag finden jeweils um 10.30 und 14 Uhr Führungen statt. Derzeit wird Corona-bedingt um Voranmeldung gebeten.

Die „Sensenschmiedroas“

„Vom barocken Taufhäubchen bis zur Totenkrone zeugen viele Objekte von der zentralen Rolle, die Glaube und Religion im Leben der Sensenschmiede gespielt haben“ erzählt Martin Osen, Leiter des OÖ. Sensenschmiedemuseum in Micheldorf. Entlang der „Sensenschmiedroas“, einem zweistündigen Themenweg durch Micheldorf, lassen sich zahlreiche Kleindenkmäler der Sensengewerke erwandern, vom Bildstock beim Museum über die Haindlkapelle bis zum Pfusterkreuz. In der Georgibergkirche befindet sich schließlich die Grabtafel des Sensengewerkes Johann Georg Zeitlinger: Er hatte die Kirche 1788 gekauft und so vor dem sicheren Abbruch gerettet. Weitere Infos unter office@sensenschmiedemuseum.at oder 0699/17169200.

Aus der Heimat

Das Heimatmuseum Windischgarsten mag auf den ersten Blick nicht recht dazu passen, doch beherbergt das 1879 gegründete Museum die einzigartig verzierten, barocken schmiedeeisenen Grabkreuze. „Wir haben hier eines der schönsten Kreuze Österreichs“, verrät Museumsleiter Jörg Strohmann stolz. Das Museum ist mittwochs von 15 bis 17 Uhr und sonntags von 10 bis 12 Uhr geöffnet.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden