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HINTERSTODER. Tips sprach mit dem Bürgermeister von Hinterstoder Helmut Wallner (ÖVP) über die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Gemeinde, die geplante Skigebietsanbindung und aktuelle kulturelle Angebote.

  1 / 2   Der Schiederweiher in Hinterstoder ist ein beliebtes Ausflugsziel. (Foto: Pyhrn-Priel Tourismus GmbH/Kohlmayr)

Tips: Wie haben Sie die vergangenen Wochen der Corona-Krise als Bürgermeister erlebt?

Helmut Wallner: Ich hatte mehr als genug zu tun und hätte im Bezug auf den Umfang meiner Arbeit auch nicht gemerkt, dass wir eine Krise haben. In Hinterstoder jagt ein Projekt das nächste und viele Gespräche mussten geführt werden.

Tips:Wie hat sich die Corona-Krise auf Hinterstoder ausgewirkt?

Helmut Wallner: Unsere Tourismuswirtschaft hat es schon extrem getroffen. Mit einem Schlag waren keine Gäste, keine Besucher mehr da und die Einnahmen brachen zusammen. Einen zweiten Lockdown halten unsere Betriebe sicher nicht aus. Außerdem haben sich viele, die hier bei uns ihren Zweitwohnsitz haben, zurück gezogen.

Tips:Was hat sich konkret verändert?

Helmut Wallner: Wir haben im Zuge unseres Amtsleiterwechsels unsere Buchhaltung im Gemeindeamt erneuert und eine Servicestelle eingerichtet. Der Parteienverkehr wurde auch sehr eingeschränkt.

Tips:Was tut sich derzeit, abgesehen von Corona, in Hinterstoder?

Helmut Wallner: In Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum gibt es derzeit die Ausstellung „Die Echte Lungenflechte“ am Hössparkplatz zu bestaunen. Dass auch am Land kulturelle Angebote geschaffen werden, ist wirklich sehr positiv. Beim Schiederweiher sind wir auch dabei, die Investitionen abzuschließen. Da haben wir schon einiges verbessert, um die bestmögliche Qualität bieten zu können.

Tips:Wie stehen Sie zur geplanten Anbindung des Skigebiets Hinterstoder Höss an Vorderstoder?

Helmut Wallner: Ich sehe die Anbindung positiv. Wir brauchen den Tourismus und die damit einhergehenden Arbeitsplätze für unsere Jungen.

Tips: Haben Sie vor, nächstes Jahr wieder zu kandidieren?

Helmut Wallner: Nein.


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