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VORDERSTODER. Am 25. Oktober wird mit einer Staubildung im Stodertal gegen die geplante Anbindung des Skigebiets Hinterstoder Höss an die Gemeinde Vorderstoder demonstriert. Tips sprach mit Christine Zauner von der Bürgerinitiative „lebenswertes Vorderstoder“ über die Aktion „1x Stau gegen immer Stau“.

In der Gemeinde Vorderstoder und Umgebung wird Ende Oktober demonstriert. (Foto: David Wallmann)
  1 / 2   In der Gemeinde Vorderstoder und Umgebung wird Ende Oktober demonstriert. (Foto: David Wallmann)

Tips: Was ist bei der Demonstration gegen die Skigebietsanbindung am Sonntag, 25. Oktober, genau geplant?

Christine Zauner: Um 9 Uhr sind die Menschen aus der Region eingeladen, mit Plakaten in Vorderstoder am Gehsteig ihre Meinung kundzutun. Um 9:30 Uhr beginnt dann die Protestfahrt mit den Autos, die sich mit einem roten Band kennzeichnen. Da wird dann gemeinsam von Vorderstoder weg eine abgesteckte Runde gefahren und damit gezeigt, wieviel Verkehr die Skigebietsanbindung mit sich bringen würde.

Tips: Was ist das Ziel dieser Protestfahrt?

Zauner: Wir wollen damit darstellen, was passiert, wenn dieses Projekt gebaut wird und 900 Parkplätze befüllt werden. Darum auch der Titel „1x Stau gegen immer Stau“. Das wird gut zeigen, was an einem schönen Winterwochenende um die Morgenstunden in den Straßen der Pyhrn Priel Region lös wäre, wenn die Skigebietsanbindung durchgesetzt wird.

Tips: Mit umweltschädlichen Autos für eine umweltfreundliche Zukunft demonstrieren – wie passt das zusammen?

Zauner: Uns ist klar, dass diese Aktion nicht ökologisch ist. Aber lieber einmal viele Autos einladen und protestieren, als dann an jedem schönen Tag im Winter diesen Stau, Lärm und Umweltverschmutzung ertragen zu müssen. Diese Aktion soll den zukünftigen Dauerstau verhindern. Die Protestierenden sind aber natürlich dazu angehalten, während des Staus die Motoren abzustellen.

Tips: Wie ist die derzeitige Stimmung im Stodertal?

Zauner: Die Meinungen im Stodertal sind immer noch sehr geteilt. Was ich aber vermehrt mitbekomme ist, dass die Bewohner langsam merken, dass das Projekt vielleicht doch keine so gute Idee ist. Im Gegensatz zu früher sind mittlerweile schon viele dagegen. Jetzt merken die Bewohner langsam, dass die Skigebietsanbindung eine große Veränderung bedeuten würde: Neben der Verbauung der Landschaft eben auch das enorme Verkehrsaufkommen.

Tips: Wie mobilisieren Sie die Bürger zu der Demonstration?

Zauner: Wir haben die Demonstration auf unserer Facebook Gruppe „Naturjuwel Bergdorf Vorderstoder in Gefahr“ geteilt und diejenigen, die die Petition unterschrieben haben, informiert.

Tips: Was erhoffen Sie sich von der Aktion?

Zauner: Ich habe das Gefühl, die Einheimischen können sich noch nicht recht vorstellen, was auf sie zukommt. Das wird sich mit dieser Aktion hoffentlich ändern.


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