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KIRCHDORF AN DER KREMS. Die Sternsinger bringen jedes Jahr nach Weihnachten die Segenswünsche fürs neue Jahr und sammeln Spenden für Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika. Die Besuche an der Haustüre sind heuer nur unter strengen Sicherheitsvorkehrungen möglich: kein Betreten der Wohnräume, kein Singen, Mund-Nasen-Schutz und Einhaltung des Sicherheitsabstandes. Deshalb haben sich die Pfarren Alternativen zum herkömmlichen Sternsingen überlegt.

ORF-Dreh für die Sendung "OÖ heute“. Foto: Jack Haijes
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Die Pfarre Kirchdorf hat sich statt den Hausbesuchen einiges überlegt. „Uns ist es wichtig, dass der Segen auch heuer zu den Menschen unserer Pfarre kommt“, so Samuel Haijes aus dem Organisationsteam. So gibt es einen Videogruß der Sternsinger, dafür haben Familien daheim Gesten zum beliebten Lied „Aus den Morgenlanden“ aufgenommen. Familie Vorauer ist eine von diesen und auch auf dem Video mit den Sternsingersprüchen zu sehen.

Tisch mit Segenspickerl für die Haustüre

In der Pfarrkirche steht ein bunt gestalteter Tisch zur heurigen Sternsingeraktion. Pfarrer P. Severin Kranabitl segnete die Segenspickerl für die Haustüre. Diese liegen mit anderen Materialien auf. Sie werden von manchen Familien in die Briefkästen ihrer Nachbarschaft gegeben.

Spendenbox auf der Rückseite der Sterne

Zusätzlich brachte Familie Vorauer am 2. Jänner in „Oberösterreich heute“ den Segen über das Fernsehen. Sie zeigten dabei, wie Hausbesuche heuer unter Einhaltung der Präventionsmaßnahmen aussehen könnten. Vater Bernhard Vorauer ist Tischlermeister und hat eine Spendenbox auf die Rückseite der Sterne montiert. Damit ist es möglich, auch bei der Übergabe der Spenden den Sicherheitsabstand zu bewahren.


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