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KIRCHDORF AN DER KREMS. Die Pfarre Kirchdorf lädt in der Osterzeit ein, dem eigenen Kreuz nachzuspüren, die eigene Last auszudrücken, das Leid zur Sprache zu bringen und als sichtbares Zeichen bis Karfreitag ein Kreuz zu gestalten.

Kreuze im Garten zwischen Pfarrhof und der Stadtpfarrkirche Kirchdorf (Foto: Bernadette Hackl)
  1 / 3   Kreuze im Garten zwischen Pfarrhof und der Stadtpfarrkirche Kirchdorf (Foto: Bernadette Hackl)

Das Kreuz kann aus Zweigen gebunden, aus Holz gebaut, am Boden gelegt oder ganz anders gestaltet werden. Größe und Material, ob kommentarlos, beschriftet oder bemalt, ist egal. Es geht darum auszudrücken, was zurzeit das eigene Kreuz, das eigene Leid ist.

Kreuz im Garten zwischen Pfarrhof und der Stadtpfarrkirche Kirchdorf platzieren

 “Ich darf klagen, mein persönliches Leiden nennen und es (endlich mal) zeigen. Wir sind so viel auf uns selbst gestellt in diesen Monaten. Hier kann ich sehen, dass wir viele sind. Dass auch andere schwer tragen. Dass wir eine Hoffnung teilen, das hoffe ich“, sagt Barbara Müller, ehrenamtliche Mitarbeiterin der Pfarre Kirchdorf. Das Kreuz kann ab sofort jederzeit im Garten zwischen Pfarrhof und der Stadtpfarrkirche Kirchdorf platziert werden.

Auch andere haben ein Kreuz zu tragen

Am Karfreitag lädt die Pfarre Kirchdorf dazu ein, den Tag über schweigend an diesen Kreuzen vorbei zu gehen und sich aus Respekt vor dem Kreuz und Leid jedes Einzelnen zu verneigen. „Die Aktion find ich sehr gut, weil sie mich verbindet mit dem Los meiner Mitmenschen. Ich nehme wahr, ich bin nicht allein mit meinem Kreuz und ich kann Anteil nehmen und würdigen, was Andere zu tragen haben“, meint Magreth Winkler-Ebner aus dem Organisations-Team.

Auferstehen

„Wir laden alle ein, nach der Auferstehungsfeier (wieder) zu kommen. Warum? Das wird dann unübersehbar sein,“ macht Bernadette Hackl, Seelsorgerin, darauf neugierig.


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