Osterbrauch: Das "Weihscheitl" soll den Hausstand vor einem Brand schützen
INZERSDORF IM KREMSTAL/STERLING. Osterbräuche sind so verschieden, wie die Eier bunt sind. Was in einer Gegend fixer Bestandteil zu Ostern ist, kann andernorts gar nicht bekannt sein. Zumeist sind die Bräuche aber eng mit der regionalen kulturellen Tradition und dem christlichen Glauben verbunden. Sie geben Orientierung und Halt und machen die Osterzeit besonders. Bezirksbäuerin Sabine Herndl aus Steyrling erzählt von einem besonderen Osterbrauch in Inzersdorf.

Von einem besonderen Brauch berichtet Sabine Herndl, Bezirksbäuerin von Kirchdorf: Das „Weihscheitl“ – ein Brauch, der in Inzersdorf auch von der jungen Generation noch gelebt wird. „Am Karsamstag wird bei der Messe ein Osterfeuer in einer Feuerschale entzündet und geweiht. Das mitgebrachte Holzscheitl, das schon über Generationen im Haus gelagert ist, wird kurz in die Feuerschale gehalten, angebrannt, gelöscht und wieder nach Hause mitgebracht und dort bis zum nächsten Jahr verstaut. Dieses soll den Hausstand vor einem Brand schützen“, erzählt Sabine Herndl.


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