Die Damenbewerbsgruppe der FF Pieslwang hat das Ziel vor Augen
STEINBACH AN DER STEYR. 16 junge Frauen sind derzeit in der Damenbewerbsgruppe der Freiwilligen Feuerwehr (FF) Pieslwang aktiv. Ihre Zukunftspläne? Den kommenden Bundesbewerb rocken.

„Von November bis Juli trainieren wir einmal wöchentlich. In manchen Wochen nehmen wir uns zudem die Zeit, einen zweiten oder dritten Tag zu üben“, erzählt Judith Bauhofer, Leiterin der Damenbewerbsgruppe FF Pieslwang. Von den 16 Mitgliedern sind zwar einige nicht mehr aktiv im Bewerbswesen, „gehören aber selbstverständlich immer noch zur Gemeinschaft“, betont die Steinbacherin bestimmt. Auf diese Gemeinschaft sind die Pieslwanger Damen auch besonders stolz: „Unsere Besonderheit ist unsere Diversität. Die Berufe unserer Mitglieder reichen von Hebamme über Mediendesignerin bis hin zur Polizistin“, erzählt Bauhofer und betont: „Wir freuen uns übrigens immer über Neuzugang! Der Personalmangel ist auch bei uns Thema.“
Von Löschangriffen und Staffelläufen
So unterschiedlich die jeweiligen Berufe der Mitglieder auch sind, so einig sind sie sich doch in ihrem Ziel: beim Bundesbewerb ihr Bestes geben. „Die Aussicht auf Teilnahme am Bundesbewerb wird immer unsere Motivation sein“, ist die 20-Jährige überzeugt. Doch wie wird für so einen Bewerb eigentlich trainiert? „Meist beginnt unser Training mit einem kurzen Tratsch“, gibt Bauhofer lachend zu. „Dann geht es recht schnell ans Aufwärmen. Da wird dann eine kurze Strecke gelaufen und gedehnt.“ Sobald die Muskeln warm sind, wird der „Löschangriff“ mehrmals geübt. „Wir filmen unsere Läufe, um uns selber reflektieren zu können und die Zeiten zu stoppen“, erklärt die Gruppenleiterin. Einen Trainer, der alles im Blick hat und die Abläufe objektiv beurteilt, haben die jungen Frauen keinen. Nach den Läufen trainiert die Gruppe oft noch Staffellauf. Dabei gilt es, einen 50-Meter-Sprint zu bewältigen. „Nach dem Training unterhalten wir uns dann noch ganz gerne bei einem Spritzer oder einem Bier“, erzählt die 20-Jährige.
Bundesbewerb 2022
Beim kommenden Bundesbewerb 2022 – der diesjährige wurde aufgrund der Pandemie abgesagt – wird sich zeigen, ob sich das harte Training gelohnt hat. Zudem steht im Raum, dass die Pieslwanger Damen 2022 zum internationalen Bewerb nach Slowenien fahren dürfen. „Das wäre eine große Sache für uns“, sagt Bauhofer.


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