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KREMSMÜNSTER. Das CoWorking-Space „eins“ mit 20 Arbeitsplätzen in einem großen Büro im Kremsmünsterer Rathaus ist in den nächsten Wochen bezugsfertig.

Die Renovierung ist abgeschlossen, jetzt wird eingerichtet. (Foto: Expertforce eGen)
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Die Idee zu einem CoWorking in Kremsmünster entstand im Jahr 2018, als die Marktgemeinde Kremsmünster das Ziel hatte, ein Smart-City-Projekt umzusetzen. Bei der Antragstellung wurden die ersten Konzepte entwickelt. Gestartet wurde das Smart-City-Projekt „Schaltwerk 2030“ im Juli 2019. Der CoWorking-Space sollte zur Nachnutzung von leerstehenden Immobilien genutzt werden. Aufgrund der Pandemie wurde das Projekt ein wenig verkleinert und der CoWorking-Space ist nun im ungenutzten Teil des Gemeindeamts im ersten Stock zu finden.

Renovierung abgeschlossen

Der Name „eins“ des CoWorkings war die Idee des Bürgermeisters Gerhard Obernberger (ÖVP) und orientiert sich an der Adresse: Rathausplatz 1. Die umfassende Renovierung ist abgeschlossen. Zurzeit wird der Raum eingerichtet und steht schon für die ersten Meetings zur Verfügung. „Wir wollen jungen Leuten einen flexiblen Arbeitsplatz anbieten. Es ist ein gutes Angebot für jene, die weder pendeln noch zu Hause arbeiten wollen. Die Arbeitsplätze können stundenweise, tageweise oder fix angemietet werden“, sagt Bürgermeister Gerhard Obernberger.

20 Arbeitsplätze auf rund 150 Quadratmeter

Der helle Raum hat eine Größe von rund 150 Quadratmeter. Neben dem getrennten Meetingraum und Toiletten, gibt es in dem großen Raum eine Lounge, eine Küche, Telefonzellen und maximal 20 Arbeitsplätze. Aufgrund der aktuellen Lage werden erst einmal nur zwölf Arbeitsplätze eingerichtet. Die Raumakustik wird über entsprechende Maßnahmen optimiert. Eine energieeffiziente Raumkühlung ist eingebaut und die Raumluft wird darüber hinaus gefiltert. Über das digitale Buchungs- und Zugangssystem ist eine Nutzung an jedem Tag rund um die Uhr möglich.

Moderne Form des kooperativen Arbeitens bietet viele Vorteile

CoWorking ist eine moderne Form des kooperativen Arbeitens. Durch die spezielle Form der Raumgestaltung und der gemeinsamen Veranstaltungen wird erreicht, dass sich Unternehmer unterschiedlicher Profession und Erfahrung treffen und austauschen. „Hierdurch entsteht ein Zuwachs an Wissen und es werden sicher neue Ideen geboren. Das CoWorking hat für die Unternehmer auch einen hohen sozialen Vorteil. Als Einzel-Unternehmer ist man normalerweise sehr viel alleine zu Hause am Computer. Nach dem Lockdown können es jetzt tatsächlich viele nachvollziehen, dass dieser Umstand doch sehr belastend sein kann. Im CoWorking trifft man dann regelmäßig seine ,Kollegen'“, erklärt Christian Wolbring von der Genossenschaft Expertforce, die das CoWorking betreibt: „Das CoWorking hat aber auch durchaus handfeste finanzielle Vorteile für den Unternehmer. Man bucht seinen Arbeitsplatz und bei Bedarf Besprechungsräume. Dem Kunden bietet man bei Besprechungen eine hochwertige Umgebung. Die Kosten sind niedrig und sehr variabel nach Bedarf zu gestalten.“

Interessierte senden ein E-Mail an christian.wolbring@expertforce.at


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