Rückhaltebecken "Krems-Au" soll noch heuer fertiggestellt sein
NUSSBACH/WARTBERG AN DER KREMS. Österreichs größtes Rückhaltebecken „Krems-Au“ in den Gemeindegebieten von Nußbach und Wartberg steht kurz vor der Vollendung nach fünf Jahren Bauzeit. Noch heuer soll der Hochwasser-Damm fertig sein.

Aufgrund des Jahrhunderthochwassers 2002, bei welchem der Sulzbach und die Krems die Gemeinden in der Umgebung überschwemmten, schlossen sich achtzehn der betroffenen Gemeinden zum Schutzwasserverband Kremstal zusammen. Durch dessen Engagement werden bauliche Maßnahmen betreffend dem Hochwasserschutz umgesetzt.
30 Millionen Euro investiert
Eines der größten Projekte ist das Rückhaltebecken zwischen Wartberg und Nußbach in der Krems-Au. Es fasst 1,9 Kilometer in der Länge, 10 Meter in der Höhe und hat ein Fassungsvermögen von 2,5 Millionen Kubikmetern Wasser. Von den 30 Millionen Euro, die das Projekt kostet, finanziert der Bund 49 Prozent des Auffangbeckens, das Land steuert 40 Prozent und der Schutzwasserverband 11 Prozent bei.
Den weiteren Schutzwassermaßnahmen widmet man sich nach der Fertigstellung des Rückhaltebeckens. Weiters plant der Verband die Errichtung eines Rückhaltebeckens am Sulzbach in der Gemeinde Pfarrkirchen bei Bad Hall.


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