Pensionistenverband: 38 Mitglieder geehrt
HINTERSTODER. Bei der Jahreshauptversammlung des Penionistenverbandes Bezirk Kirchdorf im Explorerhotel in Hinterstoder konnte der Vorsitzende Manfred Atzmüller einen sehr positiven Jahresbericht zur Kenntnis bringen. Ein Wermutstropfen sei jedoch die rückläufige Mitgliederzahl.

„Es gab viele Todesfälle, aber leider wenig Neubeitritte“, berichtet der Vorsitzende Manfred Atzmüller. Damit sei die rückläufige Mitgliederzahl des Pensionistenverbandes im Bezirk Kirchdorf auch einer der wenigen Wermutstropfen des sonst recht positiven Jahresberichtes. Die Referenten Walter Pfundbauer (Radfahren und Wandern), Willi Gstöttner (Stockschießen), Eder Johann (Kegeln), Hildegard Humpl (Finanzen), Adelheid Krenn (Kontrolle) und Brigitte Atzmüller SELBA) brachten ebenfalls erfolgreiche Berichte zur Kenntnis. Roßleithens Bürgermeisterin Gabriele Dittersdorfer (SPÖ) bedankte sich beim Pensionistenverband für die geleistete Arbeit und stellte fest, dass dies ihre letzte Jahreshauptversammlung als Bürgermeisterin ist. Den Dankesworten schloss sich auch Vorderstoders Bürgermeister Gerhard Lindbichler an.
Politik sei nun gefordert
Die Bezirksvorsitzende des Pensionistenverbandes Erika Diensthuber stellte fest, dass Corona nicht nur gesundheitliches Leid brachte, sondern auch die Gesellschaft spaltete. Es sei an der Zeit, dass vor allem in der Politik alles unternommen werde, um „zu vereinen“. Momentan bewege sich die Vorgangsweise leider in die andere Richtung. Darum sei es sehr wichtig, dass der Pensionistenverband ein starkes Mitspracherecht hat. Das gehe allerdings nur bei entsprechenden Mitgliederzahlen. Bei der Ortsgruppe Roßleithen, Vorder- und Hinterstoder bedanke sie sich für die erbrachten ausgezeichneten Leistungen und Eva Breitenfellner stellte ihre Beratungsmöglichkeiten vor. Auch wurden 38 Mitglieder für ihre langjährige Treue geehrt.


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