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GRÜNBURG/LEONSTEIN. Bürgermeister Gerald Augustin (ÖVP) erzählt im Gespräch mit Tips von den aktuellen Projekten in Grünburg und Leonstein.

  1 / 2   Der Uferschutz entlang der Steyr wurde in diesem Frühjahr fertig gestellt. (Foto: Sophie Kepplinger)

Tips:Was gibt es Neues in Grünburg und Leonstein?

Gerald Augustin: Derzeit haben wir drei größere Projekte am Laufen, die alle schon längere Zeit auf eine Realisierung gewartet haben: der Umbau der „Rabusekreuzung“ zur B140 in Leonstein, die Pläne rund um das ehemalige Bezirksgericht in Grünburg und der Neubau des Kindergartens Leonstein.

Tips:Wie gehen die Bauarbeiten bei der Kreuzung voran?

Augustin: Sehr gut, die Arbeiten wurden mit Juli aufgenommen und sollen demnächst abgeschlossen werden. Finanziert wird das Projekt von der Gemeinde Grünburg und dem Land Oberösterreich. Die Kreuzung wird nach den Bauarbeiten um ein Vielfaches sicherer sein, sowohl für die Autofahrer als auch für die Fußgeher. Dieser Umbau ist ein wichtiger und nötiger Schritt für die Verkehrssicherheit in Leonstein.

Tips:Und welche Pläne gibt es bezüglich des ehemaligen Bezirksgerichtes?

Augustin: Derzeit ist im Erdgeschoss des Gebäudes das „Gasthaus zum Bezirksgericht“ zu finden. Im Obergeschoss werden das Notariat Grünburg, die Gemeindeärztin Astrid Romar und ihr Gatte Günther Fimberger mit seiner Wahlarztpraxis einziehen. Geplant ist, dass die Räumlichkeiten Ende März 2022 bezugsfertig sind.

Tips:Warum und wo wird der Kindergarten Leonstein neu gebaut?

Augustin: Die Kinder des Kindergartens Leonstein sind derzeit mit zwei Gruppen im Schloss Leonstein untergebracht. Um mehr Gruppen unterbringen zu können – angedacht sind derzeit drei Gruppen und eine Krabbelgruppe –, soll der Kindergarten an die Volksschule Leonstein angebaut werden. Auch wird im Zuge dessen eine Verkehrslösung ausgearbeitet. Derzeit laufen noch die Erhebungen, gestartet werden soll mit dem Zubau Anfang 2023.

Tips:Wie stark war die Gemeinde von den vergangenen Unwettern betroffen?

Augustin: Unser Hauptproblem ist meistens die Steyr, doch unser Uferschutz, der heuer fertig gestellt wurde, musste erfreulicherweise keine Bewährungsprobe bestehen.

Tips:Ist im Bereich Tourismus etwas geplant?

Augustin: Unser Ziel ist es, den sanften Tourismus, den wir in Grünburg haben, zu bewahren. Wir wohnen in einer Region, wo andere Urlaub machen – das gilt es zu erhalten.


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