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MOLLN. Der Geologe und Wahl-Mollner Gerald Raab wurde während seiner Forschungsexpedition in Grönland tatkräftig von seinem zweijährigen Sohn begleitet.

Sohn Theo Rußmann (Foto: Raab)
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Ziel der vom Schweizer Polarforschungsinstitut finanzierten Expedition war es, Gesteinsproben von glazialen Ablagerungen zu nehmen, um deren Ablagerungsalter zu bestimmen und daraus den Gletscherrückgang am Festland nähe Ilulissat in West-Grönland zu rekonstruieren. Begleitet wurde der Expeditionsleiter und Wahl-Mollner Gerald Raab bei seiner Reise in die Arktis von seinem zweijährigen Sohn Theo Rußmann. Über 150 Kilogramm an Probenmaterial wurden mit Rucksäcken von Küsten und Plateaubereichen zusammengetragen. „Bei der Geländearbeit mit einem Kleinkind ist man viel präsenter und achtsamer. Dies hat sich sehr positiv auf die Kartierung und Auswahl von geeigneten Probenstellen ausgewirkt“, sagt Gerald Raab. Doch warum einen noch nicht ganz Zweijährigen zu so einem Abenteuer mitnehmen? „Mein Sohn will mir ständig bei allem helfen. Da er für die Laborarbeit leider noch etwas zu jung ist, habe ich ihn bei meiner Geländearbeit teilnehmen lassen. Mit Hammer und Meißel hat er bei jedem Wetter Spaß.“ Der Tagesablauf war dabei stets gleich, so Raab: Früh aufstehen, ausgiebig frühstücken, Rucksack und Kindertragegestell packen, um dann zehn bis zwölf Stunden im Forschungsgebiet unterwegs zu sein. „Jetzt, wo wir wieder zurück sind, werden wir auf das Heulen der Schlittenhunde und Knacken der Eisberge bis auf Weiteres verzichten müssen. Wir sind aber schon gespannt, welche Erkenntnisse diese Expedition zu Tage legt“, sagt Raab.


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