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ROSENAU AM HENGSTPASS. Über 5.000 Testkilometer spulte der Škoda Kreisel RE-X1 von dem Rosenauer Rallyefahrer Raimund Baumschlager problemlos ab. Ausgerechnet bei seinem zweiten Einsatz im Rahmen der Österreichischen Rallyemeisterschaft warf ein Defekt das Konzeptfahrzeug aber vorzeitig aus dem Rennen.

Ein technischer Defekt stoppte den Škoda Kreisel RE-X1 (Foto: Harald Illmer)
  1 / 3   Ein technischer Defekt stoppte den Škoda Kreisel RE-X1 (Foto: Harald Illmer)

Nachdem Rekordstaatsmeister Raimund Baumschlager aus Rosenau am Hengstpass und sein Co-Pilot Jürgen Heigl die erste Sonderprüfung der Rallye W4 noch problemlos und mit viertbester Zeit beendet hatten, machte sich der Defektteufel schon auf der zweiten Sonderprüfung bemerkbar. „Bei zwei, drei Passagen hatte ich das Gefühl, dass der RE-X1 das Gas nicht mehr richtig annimmt“, erzählt Baumschlager, der die Sonderprüfung zwar zu Ende fahren konnte, auf der Etappe zu SP3 seinen Boliden jedoch endgültig abstellen musste. „Wir haben unterschiedliche Modi und Einstellungen versucht, leider vergebens, denn am Ende war kein Vortrieb mehr da. Sicher ist es unangenehm, dass der Defekt ausgerechnet im Wettbewerb auftritt, aber wir haben bereits 5.000 Kilometer ohne nennenswerte Zwischenfälle absolviert, sind nach wie vor mitten in der Entwicklungsarbeit und da kann so ein Defekt schon einmal passieren. Wir sind hier, um Erfahrungen zu sammeln und das tun wir heute eben auf eine etwas schmerzliche Weise. Trotzdem nehmen wir das Positive mit, wie etwa die 140 Testkilometer, die wir am Donnerstag hier im Waldviertel auf Schotter gefahren sind. Die genaue Ursache des Defekts wird in den kommenden Tagen von den Softwareingenieuren eruiert werden. Eine leere Batterie als Ursache des Ausfalls können wir definitiv ausschließen.“


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